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Spielbericht

17.06.2018  SV Askania Coepenick – SFC Stern 1900 II  3:1 (3:0, 1:0) nach Verlängerung

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz (83. L. Faulhaber), Cuenca Bautista – Roth (98. Romanowski), Rehländer – Ibrisevic (38. Hartmann), Schmitz, Barth (46. Ibrisevic) – Härtel (46. Hartwig)

Tore: 1:0 (12.); 2:0 (60.) Eigentor; 3:0 (90.); 3:1 (100.) Hannah Schmitz, Elfmeter (Foul an Aldi Ibrisevic)

SR: Markus Lux

SRA: Christopher-Lucas Fleck, Michael West

Rückspiel in der Aufstiegs-Relegation! Unser 20. Pflichtspiel der Saison sollte über den direkten Wiederaufstieg oder ein weiteres Jahr Bezirksliga entscheiden!

Wir fuhren mit einem guten Vorsprung und großer Freude nach Köpenick. Doch ließen wir heute fast alles vermissen, was uns über diese Spielzeit und insbesondere in den letzten Wochen stark machte.

Lag es am für uns ungewohnten Naturrasen? Lag es am schwach aufgepumpten Flummi, der als Spielgerät genutzt wurde? Lag es am Schiedsrichter, der mehrfach hartes Einsteigen der Gastgeberinnen (3 Wechsel mussten wir verletzungsbedingt vornehmen) ungeahndet ließ?

NEIN, es lag nur an uns. Zu langsam im Kopf, zu langsam in den Beinen, insgesamt zu wenig Bewegung.

Askania, im Durchschnitt knapp 6 Jahre älter als wir, spielte ihren Fähigkeiten entsprechend und wie erwartet und trotzdem fiel uns dieses Match schwer. In der 6. Minute touchierte ein erster Warnschuss unseren Querbalken, nach der doppelten Spielzeit zappelte der Ball erstmalig in unserem Netz. Weitere Großchancen konnten wir verhindern, selber zeigten wir nur Ansätze, die aber meist in Strafraumnähe verpufften. Pause, Gesamtstand 3:1 für uns, noch eine weitere Halbzeit zu gehen.

Aufgrund von Verletzungen mussten wir umstellen und bewegten uns als Mannschaft nun ein wenig besser. Den Jubelschrei hatten wir schon auf den Lippen, als die gegnerische Torfrau einen Freistoß von Line Rehländer nur mit größter Mühe zur Ecke lenken konnte (51. Minute). Doch stattdessen fangen wir uns nach einer Stunde den zweiten Gegentreffer, den wir unglücklicherweise auch noch selber über die Linie bugsierten.

Askania warf nun alles nach vorn und wir konnten unsere Konter nicht richtig ausspielen, auch wenn wir das ein oder andere Mal nur knapp verpassten. Als es schon danach aussah, dass wir den Aufstieg in der regulären Spielzeit schaffen sollten, spielten wir einen Fehlpass in die Füße des Gegners und fälschten den folgenden Schuss auch noch unhaltbar ab. 3:3 in der Gesamtrechnung = Verlängerung!

Einige Spielerinnen sanken enttäuscht zu Boden, doch dieser Schreck dauerte nur wenige Sekunden. In der kurzen Pause vor den 2x15 Minuten teilte Trainer Jens Freikowski seine feste Überzeugung, dass wir ein Tor erzielen und wies auf die Tatsache hin, dass viele Gegnerinnen bereits jetzt stehend KO waren. Es begann die beste Phase unseres Spiels, wir konnten konditionell nachlegen, agierten mehr und spielten zügiger nach vorn. Ein Ergebnis davon war ein Foul an Aldi Ibrisevic (99. Minute), welches völlig zu Recht den Elfmeterpfiff zur Folge hatte. Hanni Schmitz übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher, ihr insgesamt vierter Relegationstreffer!

Die Coepenickerinnen benötigten nun zwei weitere Tore, um uns in der Gesamtwertung zu besiegen, doch mehr als einen Freistoß, den Rieke Grätz klasse parierte (109. Minute) brachten sie nicht mehr zustande.

Nach dem Schlusspfiff waren wir sehr erleichtert und nahmen die Glückwünsche von Christian Kock und seinem Team gerne an, hätten uns aber auch über einen Glückwunsch des Schiedsrichters gefreut, anstatt uns sein Bedauern darüber anhören zu müssen, dass Askania nach diesem Spielverlauf nicht aufgestiegen war.

Aber egal, wir wissen, dass wir in beiden Partien nicht unser derzeitiges Potential abgerufen haben und dann trotzdem insgesamt 4:3 zu gewinnen zeigt, dass unsere junge Mannschaft auf einem guten Weg und verdient in die Landesliga zurückgekehrt ist.

Eine großartige Saison unserer Zweiten fand somit einen krönenden Abschluss, der mit Wasserpistolen und Sektduschen begangen wurde bzw. mit dem Inhalt zweier Wassereimer, den unsere Mädels über Coach Freikowski entleerten.

Wir möchten uns bei allen Fans und Freunden bedanken, die uns, egal ob bei den Spielen direkt oder per Daumendrücken, unterstützen sowie bei allen, die regelmäßig hier unsere Spielberichte lesen.

Wir sehen/lesen uns in der neuen Saison!!!

Ein persönlicher Dank geht an meine Mädels, an mein Team, für ein unglaubliches Jahr. Danke für alles, was ich gelernt habe. Danke für eure Bereitschaft, mir zu folgen. Ihr wisst, was ihr mir bedeutet und ich freu mich auf das nächste Jahr mit euch!!!!

K800FrauenII Aufstieg

K800FrauenII Aufstieg2

K800 BL LL

Aufstiegs-Relegation zur Landesliga:


06.06.2018  SFC Stern 1900 II – SV Askania Coepenick 1913  3:0 (0:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Roth, Rehländer – Ibrisevic, Schmitz (88. Kahlscheuer), Barth (86. Hartmann) – Härtel

Tore: 1:0 (67.) Hannah Schmitz nach Pass von Alex Cuenca Bautista; 2:0 (74.) Hannah Schmitz nach Lattentreffer von Johanna Barth; 3:0 (78.) Hannah Schmitz nach Balleroberung durch Toni Härtel

SR: Ebru Sönmezer

SRA: Dominik Danies, Furkan Kilic

Am Mittwochabend trafen wir in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga (Modus: Hin- und Rückspiel mit Auswärtstorregel) auf den Zweiten der anderen Bezirksliga-Staffel. Letzten Sonntag war dies noch BW Berolina Mitte II, doch zufällig erfuhren wir am Montag, dass wir nun gegen die Erste von Askania Coepenick antreten würden, da Bero am 6. Mai gegen Askania eine Spielerin einsetzte, die nach einem Einsatz bei der Ersten die 10-Tage-Sperrfrist noch nicht eingehalten hatte. Somit wurde der blau-weiße 3:0-Auswärtssieg in ein 6:0 für Askania gewertet, die dadurch mit Punkten an Bero vorbeizogen und nun auch die bessere Tordifferenz im Vergleich zum punktgleichen DFC Kreuzberg hatten.

Doch zum Spiel:

Unsere Gäste traten mit etwas mehr Erfahrung an (Altersdurchschnitt der Startformation 25,36 Jahre; wir 22,45 Jahre) und wir begannen etwas verhalten. Zum Teil lag es an der ungewohnten Situation mit Schiedsrichtergespann und einer tollen Kulisse von ca. 80 Zuschauern, zum anderen studierten wir die Fähigkeiten unserer Gegnerinnen. Das Match fand primär zwischen den Strafräumen statt, doch mit zunehmender Spieldauer konnten wir uns immer besser in Szene setzen, auch wenn der finale Pass noch zu unpräzise kam oder die Chance durch ein Coepenicker Abwehrbein vereitelt wurde. Je stärker wir wurden, desto nicklicher hielt unser Besuch dagegen, doch unsere medizinische Abteilung, Rike Bohm, konnte alle Blessuren beheben und bekam alle wieder fit. Zum Ende des ersten Abschnitts war Aldi Ibrisevic zweimal im Pech. Zunächst versprang ihr ein Ball in aussichtsreicher Position (38.), kurz darauf schoss sie knapp am Tor vorbei (45.).

In der Pause wies unser Trainer Jens Freikowski auf die Erkenntnisse der vergangenen 45 Minuten hin und die Kabine war von der ruhigen Zuversicht erfüllt, noch etwas Zählbares auf die Habenseite der Anzeigetafel zu bringen. Fast wäre es kurz nach Wiederanpfiff passiert, doch wieder konnte unser Kontrahent gerade noch retten. In der 62. Minute kam Askania zum ersten Mal richtig gefährlich vor unser Tor, wurde jedoch durch eine großartige Grätsche gegen den Ball von Alex Cuenca Bautista und ein anschließendes Handspiel der Stürmerin gestoppt. Als zwei Minuten später eine Gäste-Ecke auf die Oberseite unserer Latte fiel (Torfrau Rieke Grätz wäre zur Stelle gewesen) sahen sie sich im Aufwind und ihr Trainer Christian Kock rief „Jetzt haben wir sie!“ Drei weitere Minuten später feierte unser Anhang unseren Führungstreffer mit einem lauten „1700… 1800… 1900!!!“

Eine gute Viertelstunde vor Spielende schoss Johanna Barth einen Freistoß an die Latte und Hannah drückte den Abpraller über die Linie. Vier Minuten später erzielte Hannah ihr drittes Tor und somit einen lupenreinen Hattrick innerhalb von elf Minuten!

Davon erholte sich Askania nicht mehr, zumal unsere Mannschaft weiter konzentriert agierte und dem Teilziel „Spielgewinn“ noch das zweite Teilziel „Zu Null“ folgen ließ.

Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen, sind uns aber bewusst, dass uns am 17.06. auf dem Coepenicker Naturrasen, Anpfiff 14:30 Uhr, nochmal alles abverlangt werden wird.

Eine tolle Leistung, Mädels, ich bin stolz auf euch!!

27.05.2018  SFC Stern 1900 II – 1. FFV Spandau  6:1 (3:1)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – L. Faulhaber (46. Roth), Rehländer (88. L. Faulhaber) – Ibrisevic (78. Pogriebnaja), Schmitz (33. Hartwig), Hartmann (46. Barth) – Härtel (67. Hartlep)

Tore: 0:1 (1.); 1:1 (20.) Aldi Ibrisevic nach Pass von Toni Härtel; 2:1 (30.) Line Rehländer, Freistoß; 3:1 (39.) Toni Härtel nach Ecke von Line Rehländer; 4:1 (47.) Toni Härtel nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 5:1 (48.) Ronja Schultz, Handelfmeter; 6:1 (67.) Toni Härtel nach Vorlage von Lea Roth

SR: Michael Tornow

13 Siege (inklusive des wg. Abmeldung nicht mehr gewerteten Hinspiels gegen Lichtenberg 47),

3 Unentschieden,

1 Niederlage (seit 7,5 Monaten auf dem Großfeld ungeschlagen).

Das ist die Statistik, die uns in der Meisterschaft einen großartigen zweiten Tabellenplatz bescherte!

Doch beginnen wir von vorn: Wir wussten, dass uns ein Sieg gegen den Tabellen-Vierten und letztjährigen Vize die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zur Landesliga ermöglichen würde und waren bereit und selbstbewusst. Zu selbstbewusst? Durch eine Verkettung individueller Fehler zappelte der Ball nach 51 Sekunden in unserem Netz und ließ nicht nur die Gäste jubeln, sondern auch mehrere Spielerinnen und Offizielle unseres Aufstiegskonkurrenten Concordia Wittenau, die ihren spielfreien Nachmittag auf unserer Tribüne verbrachten.

Dies schien ein Weckruf gewesen zu sein und in Anwesenheit unseres 1. Vorsitzenden, Bernd Fiedler, erlangten wir immer mehr Spielkontrolle und drängten die Spandauerinnen immer wieder in ihre Hälfte zurück. Nach 20 Minuten konnten wir hochverdient ausgleichen und nach einer halben Stunde drehten wir das Match. Zunächst verhinderte eine Gegnerin eine gute Kontermöglichkeit mittels Handspiel, beim nachfolgenden Freistoß waren wir mit Fortuna im Bunde. Line Rehländer schoss an die Latte, von dort prallte das Spielgerät an die Torfrau und über die Torlinie.

Kurz darauf mussten wir gegen den gewohnt robust agierenden FFV einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen und Line Rehländer ließ mit ihrem Schuss den Querbalken erzittern (35. Minute). Für Freunde der Statistik, dies war unser FÜNFUNDZWANZIGSTER Alu-Treffer in dieser Saison!

Schließlich trafen wir nochmals ins Gehäuse und gingen mit einem guten Gefühl in die Pause.

Für die endgültige Vorentscheidung sorgten wir mit einem Doppelpack kurz nach dem Wiederanpfiff, inklusive unseres ZWEITEN Elfmeters in dieser Spielzeit. Die gegnerische Torfrau kann zunächst abwehren, doch Ronni Schultz reagiert am schnellsten und trifft im Nachschuss. Nach dem dritten Tor von Toni Härtel wechselten wir noch etwas, schonten die Angeschlagenen und mussten uns erst wieder sortieren, was Spandau einen Pfostenschuss ermöglichte (69.). Mehr passierte nicht und nach dem Abpfiff gratulierte uns u.a. Wittenau in Person von Trainer Thomas Zaborowski zum Vize-Staffelsieg. Vielen Dank für diese faire Geste.

Insgesamt eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft und eine tolle Entwicklung, die das Team in den letzten zehn Monaten gemacht hat. Da kann man absolut stolz drauf sein. Danach war nur noch feiern angesagt, zumal wir auch mit Bibi Schäplitz (Samstag) und Johanna Barth (Sonntag) zwei Geburtstagskinder vor Ort hatten.

Allerdings ist die Saison noch nicht vorbei. Im Duell der beiden Zweiten der Bezirksligastaffeln wird in Hin- und Rückspiel mit Auswärtstorregel der letzte Aufstiegsplatz zur Landesliga vergeben.

Wer unser Gegner sein wird, entscheidet sich am 03. Juni, entweder BW Berolina Mitte II oder DFC Kreuzberg.

Das Hinspiel findet jedenfalls am Mittwoch, den 06.06. um 20 Uhr auf dem Sterner statt und das Rückspiel ist für Sonntag, den 17.06. terminiert.

13.05.2018  TSV Mariendorf 1897 – SFC Stern 1900 II  1:2 (0:1)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Roth, Rehländer (89. L. Faulhaber) – Ibrisevic, Schmitz, Barth (75. Hartmann) – Härtel (87. Romanowski)

Tore: 0:1 (9.) Hannah Schmitz nach Pass von Johanna Barth; 0:2 (49.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Toni Härtel; 1:2 (65.) Foulelfmeter

SR: Heinz Günter Lübken

Erster gegen Zweiter, mehr Spitzenspiel geht nicht. Trotzdem wurde für die Partie von offizieller Seite aus KEIN Schiedsrichter angesetzt! Freundlicherweise stellte sich Sportkamerad Lübken, der das Ü40-Spiel direkt vor uns leitete, zur Verfügung.

Die unbesiegten Gastgeberinnen, die seit dem letzten Wochenende als Staffelsieger und Aufsteiger in die Landesliga feststehen, traten in bestmöglicher Formation an und wir wussten, was uns erwartet, immerhin war das Hinspiel unsere einzige Punktspielniederlage. So gingen wir ab der ersten Minute konzentriert und engagiert zu Werke und gleich zu Beginn der Begegnung gab es einige Aufreger. In der 7. Minute wurde uns ein klarer Handelfmeter verweigert! Manche mögen sagen, einen Schuss aus einem Meter Entfernung an den Unterarm zu bekommen, ist doch nicht zwangsläufig Handspiel. Ich sage, wenn man dem Ball mit seitlich ausgestreckten Armen entgegenspringt, dann schon.

Zwei Minuten später gingen wir dann doch in Führung, auch wenn hier eine Abseitsstellung vorlag. Der Pass von Johanna Barth kam zwischen Lea Roth (stand nicht im Abseits) und Hannah Schmitz (stand im Abseits), beide gingen zum Ball und Hannah schloss ab.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ließen wir keine ernsthafte Torgelegenheit zu, auch wenn Mariendorf insbesondere bei Standards Gefahr ausstrahlte.

Zur Pause schworen wir uns nochmal ein und konnten das Ergebnis in der zweiten Hälfte schnell erhöhen. Danach war eine längere Zeit bei hohen Temperaturen die Luft raus. Der Tabellenführer schlug fast nur lange Bälle nach vorn und wir konnten nicht den Deckel auf die Partie machen. Der Elfmeterpfiff ließ die Spannung wieder steigen, jedoch haderten wir mit der Entscheidung: Zunächst eroberte der TSV das Spielgerät durch ein nicht geahndetes Foul an Hannah Schmitz, den folgenden Pass klären wir nicht konsequent, so dass sich eine gegnerische Spielerin die Kugel mit dem Arm vorlegt und als sie von Marlene Fuchs und Alex Cuenca Bautista ohne regelwidrigen Körperkontakt gestoppt wird, ertönt der unverständliche Strafstoßpfiff. Die restliche Spielzeit verlief ohne große Chancen auf beiden Seiten und Sekunden vor dem Ende mussten wir verletzungsbedingt wechseln, Line gab aber mittlerweile Entwarnung.

Ein verdienter Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, zu der auch alle Spielerinnen gehören, die heute leider nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen, erhält uns die Möglichkeit, an der Aufstiegsrelegation teil zu nehmen. Dafür benötigen wir jedoch noch einen Sieg gegen den 1.FFV Spandau (27. Mai, Anpfiff 16 Uhr, Sterner).

K800 TeamAMariendorf

06.05.2018  SFC Stern 1900 II – Wittenauer SC Concordia  1:1 (0:1)

Härtel – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Roth (53. L. Faulhaber), Rehländer – Ibrisevic (89. Barth), Schmitz (61. Hartmann, 72. Grätz), Hartmann (22. Hartlep, 82. Schmitz) – Barth (72. Romanowski)

Tore: 0:1 (24.) Elfmeter (Foul von Aldi Ibrisevic); 1:1 (75.) Line Rehländer, Eckball

SR: Rainer Schäplitz

Es gibt zu wenige Schiedsrichter/innen in Berlin!
Dies war die Begründung, wieso bei unserem Duell Zweiter gegen Dritter (wir mit 1 Punkt Vorsprung) kein Referee von offizieller Seite aus angesetzt worden war. Aber vielleicht interessiert kurz vor dem Saisonende der Tabellenstand und das Aufstiegsrennen nicht so, da z.B. die Partie des Staffel-Sechsten gegen den -Siebten einen Unparteiischen auf dem Platz hatte.

Nachdem wir uns mit Wittenau auf einen Spielleiter geeinigt hatten, der seine Sache auch gut machte, konnte das Match beginnen.

Zu Beginn waren einige unserer Mädels ob der Tabellenkonstellation sichtlich nervös, doch wir fingen uns, machten vieles richtig, ließen den Gegner nur wenig zur Entfaltung kommen und hatten gute Spielzüge. Leider waren wir im letzten Viertel des Spielfeldes nicht zwingend genug und zogen so kein Kapital aus einem insgesamt guten Auftritt. Wir mussten relativ früh den ersten verletzungsbedingten Wechsel vornehmen und unsere Gäste gingen mit ihrem gefühlt ersten richtigen Angriff in Führung, nachdem ein aus unserer Sicht etwas unglücklicher Elfmeterpfiff ertönte. Im Anschluss benötigten wir ein paar Momente um wieder Fußball zu spielen und in diese Phase fiel auch die zweite Torchance unserer Kontrahenten, die einen direkten Freistoß an die Latte schossen (31. Minute).

Mehr ließen wir nicht zu und in der Pause waren wir uns sicher, dass wir nicht als Verlierer vom Platz gehen würden. Direkt nach Wiederanpfiff hatten wir die Möglichkeit zum Ausgleich, aber Lea Roth scheiterte knapp an der Torfrau (46.). Zwei weitere verletzungsbedingte Wechsel nahmen uns etwas den Schwung, aber trotz dieser Widrigkeiten waren wir weiter offensiv bemüht und defensiv ließen wir nichts anbrennen. Schließlich gelang uns der Treffer zum Unentschieden, der zu diesem Zeitpunkt verdient war, zumal Concordia keine nennenswerte Torraumszene für sich verbuchen konnte. Unser Besuch agierte nun wieder etwas offensiver, aber mehr als zwei harmlose Ecken kamen dabei nicht heraus. Wie hoch der Wittenauer Aufstiegsdruck sein muss, zeigte sich auch an den Kommentaren, als wir kurz vor Spielende einen weiteren verletzungsbedingten Austausch vornehmen mussten.

Für uns ein Punkt, in einer intensiven Partie auf Augenhöhe, mit dem wir gut leben können, auch wenn die Gelb-Schwarzen das leichtere Restprogramm haben. Für uns zählt vor allem die Entwicklung unserer Mannschaft, die man besonders im Vergleich zu unserem Remis im Hinspiel klar sehen konnte.

Durch unser Ergebnis und ihrem taggleichen Sieg steht unser nächster Gegner, der ungeschlagene Tabellenführer TSV Mariendorf 1897, als Staffelsieger und Aufsteiger in die Landesliga fest. Wir gratulieren! Anpfiff am 13. Mai in Mariendorf ist 12:30 Uhr.

28.04.2018 Türkiyemspor II – SFC Stern 1900 II  0:6 (0:2)

Härtel – Hartlep (74. Grätz), Fuchs, Schultz, Schlanser – Roth (46. Hartmann), Rehländer – Ibrisevic, Schmitz (84. Zeller), Cuenca Bautista (80. Pogriebnaja) – Romanowski (46. Barth)

Tore: 0:1 (19.) Eigentor beim Rettungsversuch gegen Alex Cuenca Bautista; 0:2 (39.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Line Rehländer; 0:3 (52.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Johanna Barth; 0:4 (76.) Hannah Schmitz, Solo; 0:5 (79.) Hannah Schmitz nach Ecke von Johanna Barth; 0:6 (90. + 2) Johanna Barth nach Freistoß von Rieke Grätz

SR: Janek Magister

Zum dritten Mal in dieser Saison trafen wir auf die Zweite von Türkiyemspor. Nach unseren knappen Siegen im Pokal-Achtelfinale (2:1) und im Hinspiel (2:0) erwarteten wir wieder einen kampfstarken und körperlich robusten Gegner. Zusätzlich gewarnt waren wir durch das 1:1 der Gastgeberinnen gegen den Tabellenführer TSV Mariendorf am letzten Dienstag. Somit ist Türkiyemspor II das erste Team in unserer Staffel, das nicht gegen den TSV verloren hat.

Doch zum Spiel: Wir fanden bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst nur schwer in die Partie, auch wenn wir ein optisches Übergewicht und mehr vom Spiel hatten. Die Führung war demnach folgerichtig: Alex Cuenca Bautista wollte eine Flanke von Aldi Ibrisevic über die Linie drücken, doch der Fuß einer Abwehrspielerin war schneller und so bugsierte diese das Spielgerät über ihre Torlinie.

Die vom Schiedsrichter verordnete Trinkpause zur Mitte der ersten Halbzeit nutzten wir für die Feinjustierung einiger Stellschrauben und fortan lief es für uns besser. Zweimal waren wir im Pech, zunächst scheiterte Alex Cuenca Bautista nach Flanke von Aldi Ibrisevic am Querbalken (29. Minute), danach blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm, als eine Spielerin im Strafraum eine Flanke von Yasmin Romanowski mit hocherhobenem Arm abblockte (35.). Eigentlich ein klarer Handelfmeter! Schließlich trafen wir noch zum beruhigenden Pausenstand.

Im dritten Viertel (es gab ja wieder eine Trinkpause) legten wir nach und bekamen zwei weitere Elfmeter verweigert, diesmal nach Foul an Hannah Schmitz und einem weiteren Handspiel. Wir nahmen es hin, spielten weiter nach vorn und trafen noch dreimal in der Schlussviertelstunde zu einem auch in der Höhe vollkommen verdienten Sieg.

Nächsten Sonntag kommt es nun zum Spitzenspiel, am 06. Mai (Anpfiff 13:30 Uhr, Sterner) empfangen wir den Aufstiegsfavoriten Wittenauer SC Concordia.

22.04.2018  SFC Stern 1900 II – SV Adler  7:1 (3:1)

Härtel – Hartlep, Fuchs, Schultz, Schlanser – Rehländer – Hartwig (46. Cuenca Bautista), Ibrisevic (19. Roth, 73. Zeller), Barth (64. Ibrisevic) – Romanowski, Schmitz

Tore: 1:0 (7.) Hannah Schmitz nach Vorlage von Yasmin Romanowski; 1:1 (35.); 2:1 (36.) Yasmin Romanowski, nachdem die Torfrau einen Schuss von Hannah Schmitz nicht festhalten kann; 3:1 (42.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Yasmin Romanowski; 4:1 (47.) Hannah Schmitz, verwertet einen Lattentreffer von Lea Roth; 5:1 (50.) Hannah Schmitz nach Pass von Lea Roth; 6:1 (60.) Yasmin Romanowski nach Vorbereitung von Hannah Schmitz; 7:1 (70.) Hannah Schmitz nach Ecke von Line Rehländer

SR: Jörg Zielsdorff

Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen trafen wir heute auf den Tabellenletzten unserer Staffel und konnten früh in Führung gehen. Danach gelang es uns jedoch nicht, schnell nachzulegen und auch der verletzungsbedingte Wechsel von Aldi Ibrisevic (sie konnte später wieder mitwirken) passte uns nicht ins Konzept. Die vom guten Unparteiischen Zielsdorff verhängte Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit dafür umso mehr. Wir justierten einige Kleinigkeiten und starteten das "Lattenfestival". Zunächst lenkte die starke Adler-Torfrau (Jahrgang 1967, verhinderte mit mehreren großartigen Paraden ein Debakel für ihr Team) einen Schuss von Lea Roth an die Unterkante der Latte (24. Minute), danach scheiterte Hannah Schmitz zweimal am Querbalken (27. und 29. Minute). Wie aus dem Nichts schlug es plötzlich in unserem Kasten ein, doch unsere Mädels waren durch den Ausgleich nicht geschockt, sondern erzielten keine 60 Sekunden später die erneute Führung, die wir noch vor dem Gang in die Kabine ausbauen konnten. Kurz nach der Pause trafen wir erneut das Gebälk, diesmal konnte der Abpraller in Zählbares umgemünzt werden und erhöhten sukzessive das Ergebnis. Die zweite Trinkpause in der Mitte des zweiten Hälfte tat uns nochmal gut und in der Schlussphase erklang noch zweimal das Aluminium, zunächst nach einem Freistoß von Line Rehländer (72.) und dann bei einem Schuss von Aldi Ibrisevic (83.)

Insgesamt ein hochverdienter Erfolg, der nur ein paar Tore zu niedrig ausfiel. Dies ist aber nach einem solchen Tag das berühmte "Meckern auf hohem Niveau".

08.04.2018  SFC Stern 1900 II – SC Charlottenburg  4:0 (3:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz (71. L. Faulhaber), Cuenca Bautista – Rehländer, Roth (74. Kahlscheuer) – Hartwig (64. Pogriebnaja), Ibrisevic (82. Härtel), Barth (71. Hartlep) – Härtel (67. Romanowski)

Tore: 1:0 (16.) Emilia Hartwig nach Flanke von Aldi Ibrisevic; 2:0 (33.) Line Rehländer, direkter Freistoß; 3:0 (45. + 1) Aldi Ibrisevic nach Pass von Ursel Schlanser; 4:0 (53.) Johanna Barth, direkt verwandelter Eckball

SR: Alexander Tudisco

Zwölf Tage nach unserem unglücklichen Unentschieden beim SCC empfingen wir die Charlottenburgerinnen zum Rückspiel auf dem Sterner. Bei sommerlicher Witterung waren wir spiel- und lauffreudig, ließen den Gegner nie zur Entfaltung kommen und ermöglichten ihnen nicht einen einzigen nennenswerten Torschuss. Gäste-Trainer Daniel Kübler resümierte nach dem Abpfiff zutreffend: „Wir konnten in beiden Partien spielerisch nicht mit euch mithalten und heute fehlten uns die Freistöße.“ Auf Standards konnten wir diesmal vertrauen, Line Rehländer (Freistoß) und Johanna Barth (Eckball!) waren hier direkt erfolgreich.

In der zweiten Halbzeit baute SCC körperlich immer mehr ab und wir begannen mit einem wahren Chancenwucher. Ein paar Treffer mehr hätten es sein können/dürfen/müssen, allerdings hielt die Torfrau teilweise sensationell, z.B. beim Schuss von Alex Cuenca Bautista, einige Male konnte die Verteidigung in höchster Not noch klären und Lea Roth scheiterte an der Latte (68. Minute). Schlussendlich ein hochverdienter Sieg für unsere Farben.

Unser nächstes Spiel findet in zwei Wochen statt, auf dem Sterner treffen wir um 16 Uhr auf den SV Adler.

27.03.2018 SC Charlottenburg – SFC Stern 1900 II  3:3 (1:1)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Rehländer, L. Faulhaber (88. Härtel) – Pogriebnaja, Ibrisevic, Barth – Härtel (77. Romanowski)

Tore: 1:0 (8.) direkter Freistoß; 1:1 (43.) Julia Pogriebnaja nach Ecke von Johanna Barth; 1:2 (55.) Line Rehländer, Fernschuss; 2:2 (82.) direkter Freistoß; 2:3 (90. + 1) Aldijana Ibrisevic nach Vorlage von Yasmin Romanowski; 3:3 (90. + 2)

SR: Evgeny Plyukhin

Am Dienstagabend beendeten wir mit einem Nachholspiel offiziell unsere Hinrunde. Auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage trafen wir auf den SCC und zunächst hatten wir etwas Probleme, uns auf den schlechten Trainingsplatz der Gastgeberinnen einzustellen. Der Rückstand kam wie aus dem Nichts, als ein direkt geschossener Freistoß unterhalb der Latte in unserem Gehäuse einschlug. Da hätte kein Blatt Papier zwischen Gebälk und Spielgerät gepasst. Doch ab diesem Moment spielten nur noch wir, bekamen das Runde aber nicht ins Eckige und hatten beim Freistoß von Johanna Barth Pech, dass der von der Lattenunterkante abprallende Ball vor der Torlinie aufsprang und Toni Härtel den Nachschuss knapp daneben setzte (36.). Schließlich gelang uns noch vor der Pause der hochverdiente Ausgleich und auch im zweiten Abschnitt waren wir das spielbestimmende Team.

Wir ließen den Ball gut laufen, aber entweder kam der finale Pass zu unpräzise oder wir verfehlten den gegnerischen Kasten knapp. Schließlich „half“ uns die SCC-Torfrau, als sie einen guten Schuss von Line Rehländer durch die Hände gleiten ließ. Nun wollten wir den Sack zu machen und bemühten uns um den dritten Treffer, doch zweimal wurde er aberkannt. Zunächst prallten Toni Härtel und die Torfrau gegeneinander und als Julia Pogriebnaja den freien Ball ins Netz beförderte, kam der Pfiff und Freistoß für SCC. Kann man so sehen, das ging in Ordnung. Aber wieso kurz darauf das Tor von Aldi Ibrisevic aberkannt wurde, war für den SCC-Trainer und mich nicht nachzuvollziehen. Doch manchmal ist der Fußball nicht gerecht und als eine Charlottenburgerin bei einem harmlosen Zweikampf stolperte, pfiff der Unparteiische wieder Freistoß für die Heimmannschaft. Und dieser wurde unhaltbar in den Winkel gehämmert! Unsere Mädels bewiesen nochmals Moral, griffen weiter an und nach toller Kombination über Toni Härtel, Yasmin Romanowski und Aldi Ibrisevic gingen wir abermals in Führung. Leider waren Mannschaft und Trainer in diesem Moment zu euphorisch, so dass wir doch noch das Unentschieden hinnehmen mussten.

Eine sehr ärgerliche Punkteteilung, da wir das klar bessere Team waren und ein richtig gutes Spiel ablieferten, aber aus solchen Erfahrungen werden wir lernen.

Das nächste Punktspiel findet auf dem Sterner statt, am 08. April treffen wir wieder auf den SC Charlottenburg zum Rückrundenmatch.

Alle Spielerinnen und Verantwortliche der 2. Frauen wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes und erholsames Osterfest!

25.03.2018  SFC Stern 1900 II – SV Sparta Lichtenberg II  4:0 (1:0)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Grätz (81. Barth) – Rehländer, L. Faulhaber – Hartlep, Schmitz, Pogriebnaja (81. Zeller) – Barth (59. Romanowski)

Tore: 1:0 (16.) Johanna Barth nach Pass von Hannah Schmitz; 2:0 (55.) Hannah Schmitz nach Vorbereitung von Julia Pogriebnaja; 3:0 (70.) Yasmin Romanowski nach Zuspiel von Line Rehländer; 4:0 (90.) Hannah Schmitz nach Vorlage von Johanna Barth

SR: Hamid Hemassian

Am heutigen Sonntag fanden wir nur schwer in die Partie, waren nicht so lauffreudig wie gewohnt und ließen einiges von dem vermissen, was uns sonst auszeichnet. Trotzdem erarbeiteten wir uns eine Reihe guter Torchancen, von denen manche nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden und manche einfach mit Pech den gegnerischen Kasten knapp verfehlten. Wir blieben ruhig, spielten einfach weiter und konnten somit einen letztlich verdienten Erfolg einfahren.

In zwei Tagen geht es für uns schon wieder um Punkte, in einem Nachholspiel der Hinrunde dürfen wir am Dienstag zum SC Charlottenburg.

18.03.2018 SFC Stern 1900 II – SC Borsigwalde II  4:1 (2:0)

Grätz – Schlanser, L. Faulhaber, Fuchs, Cuenca Bautista – Rehländer, Romanowski (73. Hartlep) – Pogriebnaja, Schmitz, Hartmann (46. Barth) – Hartwig (87. Hartmann)

Tore: 1:0 (22.) Hannah Schmitz nach Balleroberung; 2:0 (30.) Alex Cuenca Bautista nach Freistoß von Line Rehländer; 2:1 (62.) Elfmeter (Foul von Alex Cuenca Bautista); 3:1 (80.) Johanna Barth nach Zuspiel von Hannah Schmitz; 4:1 (83.) Johanna Barth nach Pass von Line Rehländer

SR: Martin Krömmelbein

Heute starteten wir in die Rückrunde und waren von Beginn an präsent, was sich nicht nur im Pfostenschuss von Hannah Schmitz (9. Spielminute) widerspiegelte. Unser Team war geduldig und erspielte sich immer wieder gute Szenen, so dass die Pausenführung absolut verdient war.

Wir kamen gut aus der Kabine, leider lenkte die gegnerische Torfrau den Schuss von Yasmin Romanowski noch an den Pfosten (52.). Nach etwas mehr als einer Stunde ertönte dann ein Elfmeterpfiff, der aus Entfernung betrachtet aus der Rubrik „kann man geben, muss man aber nicht“ stammte und plötzlich verloren wir für einige Minuten den Faden. Unsere Gäste bekamen etwas Aufwind und hatten auch noch eine Großchance, die von Rieke Grätz überragend vereitelt wurde.

Doch nun waren wir wieder am Drücker, verfehlten den Kasten ein paar Mal knapp, die Borsigwalder Torfrau lenkte einen weiteren Schuss an den Pfosten (Ursel Schlanser, 75.) und schließlich stellte Johanna Barth die Weichen mit ihrem Doppelpack endgültig auf Sieg. Ein guter Auftakt bei unangenehmen Temperaturen.

Nächsten Sonntag spielen wir wieder zu Hause, Gegner ist die Zweite von Sparta Lichtenberg.

Test: 18.02.2018  SFC Stern 1900 II – Frauenfußball-Club Berlin 2004 (LL)  3:2 (1:0)

Härtel – Schlanser, Fuchs, L. Faulhaber (46. Schultz), Cuenca Bautista – Ibrisevic, Rehländer (87. L. Faulhaber) – Roth (42. Hartmann), Schmitz (69. Roth), Pogriebnaja – Hartwig (80. Romanowski)

Tore: 1:0 (7.) Hannah Schmitz nach Pass von Lea Roth; 1:1 (61.); 2:1 (75.) Julia Pogriebnaja, nachdem die Torfrau einen Schuss von Lea Roth nur abklatschen kann; 2:2 (85.); 3:2 (85.) Yasmin Romanowski, nachdem die Torfrau einen Schuss von Lea Roth abklatschen lässt

Gelbe Karte: 74. Aldijana Ibrisevic (Foul)

SR: Ibrahim Yilmaz

24 Stunden nach unserem letzten Testspiel hatten wir den FFC Berlin zu Gast, die in der Landesliga derzeit Platz 9 einnehmen und deren Rückrunde bereits am kommenden Wochenende wieder startet. Der Fünftligist spielte so, wie wir es aufgrund unseres Testspiels vor knapp sechs Monaten (damals 1:1) erwarteten, jedoch kamen wir nur schwer in die Zweikämpfe und unsere Passqualität war über weite Strecken der Partie verbesserungswürdig. Trotzdem konnten wir unsere Führung lange Zeit behaupten und waren jederzeit um weitere Treffer bemüht. Vom Ausgleich ließen wir uns nicht runterziehen und stellten zu Beginn der Schlussviertelstunde den alten Tor-Abstand wieder her. Die nie aufsteckenden Gäste glichen abermals aus, doch das Echo ihres Torjubels war noch nicht verklungen, als der Ball zum dritten Mal im FFC-Gehäuse einschlug. Wahnsinn, Mädels!!

Das Ergebnis gaben wir danach nicht mehr aus der Hand und zwei Siege in zwei Tagen fühlen sich gut an. Wir wissen aber auch, woran wir noch arbeiten müssen.

Test: 17.02.2018  B.W. Berolina Mitte II (BzL) – SFC Stern 1900 II  0:2 (0:1)

Härtel – Ibrisevic, Dag (46. L. Faulhaber), Schultz (77. Hartmann), Schlanser – Rehländer, Romanowski (46. Ch. Hermel) – Hartlep (26. Pogriebnaja), Schmitz, Hartmann (66. Romanowski) – Loftus (70. Dag)

Tore: 0:1 (7.) Hannah Schmitz nach Fehlpass der Torfrau; 0:2 (53.) Hannah Schmitz nach Pass von Beth Loftus

SR: Till Dahlitz

Vorbereitungszeit ist auch Testspielzeit und so trafen wir heute in Mitte (unterstützt durch unsere beiden B-Mädchen, Yasmina Dag und Beth Loftus sowie von Lotti Hermel) auf den derzeitigen Tabellen-Zweiten der anderen Bezirksliga-Staffel.

In der ersten Halbzeit waren wir zeitweise nicht ganz in der Partie, auch wenn wir früh in Führung gingen und drei weitere Hochkaräter ungenutzt ließen. Teilweise war es ein offener Schlagabtausch, als z.B. Berolina den Pfosten traf (34.), wir eine Großchance nicht einnetzten (35.) und die Blau-Weißen wieder an unserem Pfosten scheiterten (36.).

Die zweite Hälfte erlebte uns präsenter, lauffreudiger und mit verbesserten Ideen und so konnten wir die Führung ausbauen, uns einige gute Szenen erarbeiten und bei der größten Bero-Schusschance war Toni Härtel zupackend zur Stelle. Ein verdienter Sieg mit Luft nach oben und „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Daher erfolgt 24 Stunden nach dem heutigen Match der Anpfiff zu unserer nächsten Test-Partie. Gegner am Sonntag um 16 Uhr auf dem Sterner ist dann der Landesligist FFC Berlin 2004.

04.02.2018  Bezirksliga-Hallenmeisterschaft: Endrunde

Heute wurde ab 9 Uhr die Endrunde der 11er-Bezirksliga-Frauen in der Stadthalle Hohen Neuendorf ausgespielt. Nur der Sieger qualifizierte sich direkt für das Masters, Platz 2 und 3 können am Dienstag an einem weiteren Qualifikations-Turnier gegen Berlin- und Landesligisten teilnehmen. Gespielt wurde auch heute im 4 + 1 TW, Modus „Jeder gegen jeden“, bei einer Spielzeit von 1x 10 Minuten.

Neu war, dass es diesmal eine Rundum-Bande gab, d.h. auch neben dem Tor ging es per Bande weiter.

Unser Kader wurde verletzungs- und urlaubsbedingt im Vergleich zur Vorrunde verändert, heute spielten für uns:

Johanna Barth, Alex Cuenca Bautista, Marlene Fuchs, Toni Härtel (TW), Suni Hartmann, Aldijana Ibrisevic, Julia Pogriebnaja, Yasmin Romanowski, Hannah Schmitz und Ronja Schultz.

Unsere Spiele:

SC Borsigwalde II – SFC Stern 1900 II  0:2

Tore: 0:1 (5.) Hannah Schmitz nach Pass von Aldijana Ibrisevic; 0:2 (10.) Aldijana Ibrisevic nach Einroller von Julia Pogriebnaja

Ein gelungener Start ins Turnier, auch wenn wir den Sack viel früher hätten zu machen müssen.

SFC Stern 1900 II – BW Berolina Mitte II  0:1

Tor: 0:1 (8.)

Aufgrund unseres glücklichen 0:0 in unserer Vorrunden-Gruppe, waren wir vor Berolina gewarnt. Heute hatten wir das Geschehen jedoch besser im Griff, vergaßen aber das Toreschießen. So kassierten wir einen vermeidbaren Gegentreffer und gingen völlig unnötig als Verlierer vom Platz.

SFC Stern 1900 II – Wittenauer SC Concordia  1:2

Tore: 0:1 (9.); 1:1 (10.) Alex Cuenca Bautista nach Ballgewinn; 1:2 (10.)

Gegen den späteren Bezirksliga-Hallenmeister agierten wir wieder besser, nutzten aber unsere Chancen nicht oder wurden von der Torfrau gebremst, die u.a. einen schönen Schlenzer von Ronja Schultz aus dem Winkel fischte. So sah es bis kurz vor Schluss nach einem unglücklichen Unentschieden aus, als Wittenau plötzlich einnetzte. Wir reagierten großartig, glichen in der Schlussminute verdient aus und verloren dann doch noch die Partie, als wir bei einem Schuss gegen die Tor-Bande den abgerutschten Nachschuss nicht verhindern können und die Kugel 2,3 Sekunden vor dem Ende über unsere Linie rollt.  

TSV Mariendorf 1897 – SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (3.) Alex Cuenca Bautista nach Zuspiel von Hannah Schmitz

Wie schon in der Hallen-Vorrunde gewannen wir wieder gegen Mariendorf, deren Nummer 10 später zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde. Wir zeigten sehr viel Herz und ließen uns auch nicht von nicht immer nachvollziehbaren Schiedsrichter-Entscheidungen aus der Ruhe bringen.

Ein großer Schreckmoment war für uns, als eine Gegnerin das Knie von Ronja Schultz für das Spielgerät hielt und sie schmerzhaft traf. Nach derzeitigem Stand scheint Ronja nicht schwerer verletzt zu sein, das Turnier war jedoch für sie gelaufen.

SFC Stern 1900 II – 1.FFV Spandau  1:2

Tore: 1:0 (1.) Hannah Schmitz, im Pressschlag mit einer Gegnerin; 1:1 (8.); 1:2 (9.)

Wieder eine vollkommen unnötige Niederlage. Nach dem frühen Treffer kontrollierten wir das Match, legten aber nicht nach und bauten unsere Führung nicht weiter aus. Stattdessen spielen wir den Spandauern zunächst vollkommen unbedrängt in die Füße und unterstützten sie auch beim zweiten Torerfolg. Absolut ärgerlich! Nach dem Spiel erhielt Hannah Schmitz ein T-Shirt vom Veranstalter, da sie das 30. Endrunden-Tor erzielt hatte.

 

Somit wurden wir Vorletzter, auch wenn uns kein Team dominierte und eine bessere Platzierung definitiv möglich war.

Bevor es jedoch zur Siegerehrung kam, musste noch die beste Torschützin der gesamten Bezirksliga-Hallenrunde ermittelt werden. Die Kapitänin vom 1.FFV Spandau traf ebenso 6 Mal wie unsere Alex Cuenca Bautista!!

Um hier nun eine Siegerin zu ermitteln wurde entschieden, dass es ein Strafstoß-Shootout gegen die Torhüterin von TSV Mariendorf geben sollte. Das hätte man uns vielleicht vorher sagen sollen, denn während die Spandauerin noch im Sportdress dastand, war Alex bereits umgezogen. Also raus aus den Freizeitschuhen, rein in die Fußballschuhe und schon trat sie (das folgende ist für dich, Alex) in einem geschmackvollen Ensemble aus grauem Shirt, blauem Pulli, schöner Jeans und den schönsten mintfarbenen Fußballschuhen überhaupt, an. Leider unterlag sie hier mit 3:4.

Einen Sieg konnten wir aber noch erringen, Toni Härtel wurde zur besten Torfrau gewählt, herzlichen Glückwunsch!

K800 TH BesterKeeper

Am 11.02. findet nun im Sportzentrum Schöneberg das Masters statt, unsere Farben sind durch unsere Erste vertreten, die sich sicherlich auch über Unterstützung freut und denen wir viel Erfolg wünschen.

Die Abschlusstabelle:

Platz

Mannschaft

S

U

N

Tore

Punkte

1.

Wittenauer SC Concordia

4

1

0

9:2

13

2.

BW Berolina Mitte II

3

0

2

5:3

9

3.

TSV Marienfelde 1897

2

2

1

7:4

8

4.

1.FFV Spandau

2

1

2

7:8

7

5.

SFC Stern 1900 II

2

0

3

5:5

6

6.

SC Borsigwalde II

0

0

5

1:12

0

07.01.2018  Bezirksliga-Hallenmeisterschaft: Vorrunde, Gruppe B

Heute begann im Sportzentrum Schöneberg die Hallenrunde der 11er-Bezirksliga-Frauen (hier natürlich im 4 + 1 TW). Von den 19 Teams, die in beiden Staffeln auf dem Großfeld aktiv sind, meldeten sich 14 für die Hallenrunde, so dass in 2 Gruppen a 7 Mannschaften im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt wurde. Die Spielzeit betrug 1x 10 Minuten und die drei Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich für die Endrunde.

Unser Kader:

Alex Cuenca Bautista, Marlene Fuchs, Rieke Grätz (TW), Toni Härtel, Susi Hartlep, Suni Hartmann, Julia Pogriebnaja, Lea Roth, Ursel Schlanser und Ronja Schultz.

Unsere Spiele:

SFC Stern 1900 II – BW Berolina Mitte II  0:0

Gegen den derzeitigen Tabellen-Zweiten unserer Parallelstaffel fanden wir schwer ins Turnier und müssen uns bei unserer Torfrau Rieke Grätz bedanken, die dieses Remis mit großartigen Paraden sicherte.

TSV Mariendorf 1897 – SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (7.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Lea Roth

Gegen den späteren Gruppensieger hielten wir kämpferisch gut dagegen und konnten ihnen die einzige Niederlage sowie das einzige Gegentor im gesamten Turnierverlauf zufügen.

SV Adler - SFC Stern 1900 II  0:0

Wieder ein torloses Unentschieden, bei dem wir das Runde einfach nicht ins Eckige bekamen.

SFC Stern 1900 II – SV Lichtenberg 47 II  4:0

Tore: 1:0 (1.) Suni Hartmann nach Pass von Julia Pogriebnaja; 2:0 (3.) Alex Cuenca Bautista nach gemeinsamer Balleroberung mit Suni Hartmann; 3:0 (7.) Lea Roth nach Ecke von Toni Härtel; 4:0 (10.) Julia Pogriebnaja nach Ballgewinn

Ein hochverdienter Sieg, der keine weiteren Worte benötigt.

Kickerinhas - SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (7.) Lea Roth nach Vorarbeit von Toni Härtel

Wir taten uns mit den Abschlüssen schwer und brauchten Geduld, um die 3 Punkte einzufahren.

SFC Stern 1900 II – Moabiter FSV II  4:0

Tore: 1:0 (2.) Alex Cuenca Bautista nach Vorlage von Julia Pogriebnaja; 2:0 (2.) Alex Cuenca Bautista nach Zuspiel von Julia Pogriebnaja; 3:0 (6.) Ronja Schultz nach Vorbereitung von Susi Hartlep; 4:0 (7.) Toni Härtel, sehenswert in den Winkel nach Pass von Ursel Schlanser

Ein ungefährdeter Sieg mit Doppelschlag in der 2. Minute (zwischen den beiden Toren traf Julia Pogriebnaja noch den Pfosten), jedoch voller Hochachtung für unseren Gegner. Moabit war OHNE Ergänzungsspielerin angetreten und die 5 Mädels gaben nie auf. Respekt!

Somit qualifizierten wir uns als Gruppen-Zweiter für die Endrunde, die am 04. Februar 2018 von 9 – 12 Uhr in der Stadthalle Hohen Neuendorf ausgetragen wird.

Von den sechs Endrundenteilnehmern stammen FÜNF aus unserer Großfeld-Staffel, da sich in der anderen Gruppe WITTENAU CONCORDIA, 1. FFV SPANDAU und SC BORSIGWALDE II durchsetzen konnten.

Unsere Abschlusstabelle:

Platz

 Mannschaft

 S

 U

 N

 Tore

Punkte

 1.

TSV Marienfelde 1897

 5

 0

 1

 20:1

 15

 2.

SFC Stern 1900 II

 4

 2

 0

 10:0

 14

 3.

BW Berolina Mitte II

 4

 1

 1

 15:1

 13

 4.

SV Adler

 3

 1

 2

  8:6

 10

 5.

Kickerinhas

 1

 1

 4

  2:9

  4

 6.

SV Lichtenberg 47 II

 0

 2

 4

  2:15

  2

 7.

Moabiter FSV II

 0

 1

 5

  2:27

  1

19.11.2017  1.FFV Spandau – SFC Stern 1900 II  1:4 (0:2)

Grätz – Schlanser, L. Faulhaber, Schultz, Fuchs – Rehländer (74. Romanowski), Roth – Barth (60. Hartlep), Schmitz, Hartmann (78. Rehländer) – Härtel

Tore: 0:1 (5.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 0:2 (22.) Hannah Schmitz nach Fehlpass des Gegners; 0:3 (51.) Hannah Schmitz nach Vorbereitung von Toni Härtel; 1:3 (56.); 1:4 (67.) Hannah Schmitz nach Pass von Toni Härtel

Gelbe Karten: 84. Marlene Fuchs, 86. Ursel Schlanser (beide Foul)

SR: Tim Dethlefsen

Heute ging es für uns nach Spandau, wo wir im Verfolgerduell auf den Tabellenvierten trafen (2 Punkte weniger als wir).

Bei sehr starkem Seitenwind waren wir von Beginn an in der Partie präsent und hatten bereits nach 22 Sekunden den ersten Pfostentreffer durch Suni Hartmann. In der fünften Minute brachte uns Toni Härtel in Führung, bevor sie 2x am Aluminium scheiterte (18. Latte und 21. Außenpfosten). Kurz darauf erhöhten wir das Ergebnis, ließen ein paar Gelegenheiten ungenutzt und trafen durch Laura Faulhaber nochmals die Latte (32. Minute).

Der Pausenstand war hochverdient, nur eigentlich zu niedrig.

Zur zweiten Halbzeit gesellte sich zum Wind auch noch strömender Regen, so dass der sandige Kunstrasen für beide Teams nicht besser wurde. Die Gastgeber bemühten sich um das Anschlusstor, doch bevor es ihnen gelang, erhöhten wir abermals. Beim Gegentreffer reagierte unsere Torfrau Rieke Grätz aus Nahdistanz zunächst hervorragend, war aber beim zweiten Versuch machtlos.

Spandau versuchte nun, den Druck zu erhöhen, doch wir ließen uns nicht beirren und erzielten stattdessen Tor Nummer Vier.

Insgesamt ein starker Auftritt unserer Mädels, die gegen einen körperlich robust agierenden FFV dagegenhielten, die taktischen und spielerischen Anweisungen gut umsetzten sowie bis zum Abpfiff in allen Mannschaftsteilen hochkonzentriert agierten und somit unserem Gegner die zweite Saisonniederlage beibrachten.

Ein besonderer Dank geht an Julia Pogriebnaja, die eigentlich nicht wirklich einsatzfähig war, sich jedoch für den Notfall als Ergänzungsspielerin zur Verfügung stellte und als dieser nicht eintrat, zwecks Schonung nicht eingewechselt wurde.

Ein weiterer Dank geht an unsere nicht spielfähigen Mitstreiterinnen Bibi, CuBa und Lola, die unsere Farben zusammen mit unserem Anhang trotz des Wetters teils lautstark unterstützten.

Das letzte Hinrundenspiel beim SC Charlottenburg fiel aus und wird im März 2018 nachgeholt.

12.11.2017 SFC Stern 1900 II – SV Sparta Lichtenberg II  Sparta verzichtet (6:0 Wertung)

Verletzungen und ein Magen-Darm-Virus sorgten kurzfristig dafür, dass unser Gegner keine Mannschaft zusammen bekam und sie somit ihre erste Saison-Niederlage am „grünen Tisch“ erlitten.

Wir wünschen gute Besserung!

Um Punkte geht es für unser Team wieder am Sonntag (19.11.) um 12 Uhr beim Tabellenvierten, 1.FFV Spandau.

29.10.2017 SFC Stern 1900 II – Lichtenberg 47 II  7:0 (2:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Rehländer, Roth (74. Pogriebnaja) – Barth (65. L. Faulhaber), Schmitz, Hartmann – Härtel (78. Hartlep)

Tore: 1:0 (29.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Line Rehländer; 2:0 (30.) Hannah Schmitz, nachdem die Torfrau zweimal gegen Toni Härtel parieren kann; 3:0 (50.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 4:0 (58.) Johanna Barth, drückt einen Lattentreffer von Toni Härtel über die Linie; 5:0 (73.) Hannah Schmitz nach sehenswerter Kombination über Toni Härtel und Lea Roth; 6:0 (79.) Laura Faulhaber nach Ecke von Line Rehländer; 7:0 (90.) Hannah Schmitz nach Pass von Susi Hartlep

Bes. Vorkommnis: 42. Toni Härtel schießt Elfmeter (Foul an Lea Roth) an die Latte.

SR: Nikolas Gözen

Nach einem Punkt aus zwei Spielen wollten wir wieder einen Sieg einfahren und begannen entsprechend couragiert. Leider stand Toni Härtel bei ihrem Treffer (4. Minute) knapp im Abseits, so dass ihm zu Recht die Anerkennung verweigert wurde. Im weiteren Verlauf ließen wir ein paar Chancen liegen, bevor wir uns mit einem Doppelpack belohnten. Anschließend vergaben wir weitere Möglichkeiten, so dass uns vor der Halbzeit nichts Zählbares mehr gelang.

In der zweiten Hälfte ließen wir nie in unseren Bemühungen nach und auch wenn wir nicht jede Gelegenheit nutzten, schraubten wir das Ergebnis Stück für Stück höher.

Schlussendlich ein vollkommen verdienter Sieg, der nur höher hätte ausfallen können/müssen.

Das nächste Punktspiel bestreiten wir wieder zu Hause. Am 12. November treffen wir auf das andere Lichtenberger Team, zu Gast um 16 Uhr ist dann Sparta Lichtenberg II.

Anm.: Da Lichtenberg 47 ihre Mannschaft zur Rückrunde zurückzog, werden alle Ergebnisse nicht gewertet.

 

22.10.2017  Wittenauer SC Concordia – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Grätz – Rehländer, Roth – Barth (65. Hartlep), Schmitz (18. Hartlep, 46. Schmitz), Hartmann – Pogriebnaja (83. Cuenca Bautista)

Tore: 0:1 (87.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Hannah Schmitz; 1:1 (90. + 2) Abseits

Gelbe Karte: 75. Line Rehländer (Foul)

SR: k.A.

Zu frühmorgendlicher Stunde machten wir uns auf den Weg nach Wittenau, um uns mit dem derzeitigen Tabellenzweiten zu messen. Sie gewannen ihre bisherigen drei Partien mit einer Tordifferenz von 23:2 und traten an mit einer Mischung aus Jugend (5 Spielerinnen der Jahrgänge 2000 und 2001) und Erfahrung (3 Spielerinnen Ü36, u.a. ehemals 1. und 2. Bundesliga, Spielertrainerin Liepack gewann z.B. mit Turbine Potsdam die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und den Vorläufer der UEFA-Champions League). Man kann verstehen, wieso sie von vielen als Meisterschaftsfavorit angesehen werden, auch wenn die Verantwortlichen einige verletzte Stammkräfte zu ersetzen hatten. Aber zum Spiel:
Concordia begann sehr körperbetont und grätschte uns das ein ums andere Mal einfach weg. Wir ließen uns jedoch davon nicht den Schneid abkaufen, auch wenn wir schon früh verletzungsbedingt wechseln mussten. Dank der guten Behandlung durch Betreuerin Rike Bohm konnte Hannah aber im zweiten Abschnitt wieder mitwirken. Dadurch kam, früher als geplant, Susi Hartlep nach 357 Tagen Verletzungspause zu ihrem ersten Saisoneinsatz. Schön, dass du wieder dabei bist!
Wir zeigten uns zur Vorwoche in allen Bereichen verbessert und wenn der Gegner doch mal durchkam, hatten wir in Ronja Faulhaber einen sicheren Rückhalt im Kasten. Mit zunehmender Spieldauer hielten wir auch körperlich besser dagegen und konnten bessere Offensivaktionen starten. Line Rehländer war hier zweimal im Pech, als ihr erster Schuss durch die Hände der Torfrau gleitet, aber leider nur an den Pfosten springt und ein weiterer Versuch wieder durch die Hände der Torfrau flutscht, jedoch ins Aus geht (38. und 40. Minute). So ging es torlos in die Pause.

Die zweite Hälfte wurde ebenso intensiv wie die ersten 45 Minuten geführt, es ging hin und her und auch wenn der Wittenauer SC ein Chancenplus hatte, hielt sich das Gefühl, dass wir es verdient hätten, hier zu punkten, zumal wir uns nie nur auf die Defensive beschränkten. Kurz vor Spielende gingen wir sogar in Führung und hätten beinahe den Dreier nach Steglitz entführen können, kassierten jedoch 20 Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit den Ausgleich. Eine scharfe Hereingabe sollte von einer Spielerin in Richtung unseres Tores gespitzelt werden. Trifft sie den Ball korrekt, rollt er harmlos in die Arme von Ronja. Verfehlt sie den Ball, würden wir ihn rausschlagen können. Doch sie fälscht ihn nur ab und eine andere Spielerin trifft. Diese stand zum Zeitpunkt der Weiterleitung aber bereits im Abseits! Leider übersah der ansonsten gute Unparteiische diese Ballberührung und somit blieb nur die Punkteteilung. Das Remis geht aber in Ordnung und so nehmen wir viel Positives aus diesem Match mit. Am Sonntag treffen wir auf die Zweite von Lichtenberg 47, Anpfiff auf dem Sterner ist 16 Uhr.

15.10.2017 SFC Stern 1900 II – TSV Mariendorf 1897  1:3 (0:2)

Härtel – Roth (46. Schmitz), L. Faulhaber (81. Thun), Rehländer, Schultz (14. Cuenca Bautista) – Schlanser, Klatte – Barth, Thun (62. Roth), Pogriebnaja (46. Grätz) – Hartmann

Tore: 0:1 (7.); 0:2 (40.); 0:3 (51.); 1:3 (60.) Johanna Barth, direkter Freistoß

SR: Gebhard Füller

Heute trafen wir auf den aktuellen Tabellenführer und mussten unsere erste Punktspielniederlage nach unserer schlechtesten Saisonleistung hinnehmen. Wir fanden nicht richtig in die Zweikämpfe, hatten über die gesamte Spielzeit eine überraschend hohe Fehlpassquote und machten zu viele einfache Fehler. Einer davon ließ uns früh in Rückstand gehen und der verletzungsbedingte Ausfall von Ronja Schultz tat uns auch nicht gut. Trotzdem spielten wir danach fast nur noch auf ein Tor, brachten aber das Runde nicht ins Eckige. Höhepunkt in dieser Phase war die 26. Minute, in der wir dreimal hintereinander die gegnerische Torfrau anschossen. Doch statt auszugleichen kassierten wir fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff den nächsten vermeidbaren Treffer. Zum zweiten Abschnitt mussten wir personell etwas umstellen und fingen das nächste Gegentor nach individuellem Fehler. Trotzdem gaben wir nicht auf und versuchten weiter nach vorn zu spielen. Ein tolles Freistoßtor von Johanna Barth ließ uns hoffen, zumal noch eine halbe Stunde zu spielen war. Doch auch wenn wir immer offensiver wurden, was dem Gegner einige Konter ermöglichte, unser „gebrauchter“ Tag blieb und somit war es unter dem Strich eine verdiente Niederlage.

Der Gästetrainer meinte nach dem Abpfiff, dass wir die erste Mannschaft waren, die ihnen alles abverlangte, daher war es umso ärgerlicher, dass wir nicht annähernd unsere übliche Leistung abrufen konnten. Am nächsten Sonntag geht es für uns weiter, wir spielen bereits um 11 Uhr beim verlustpunktfreien Meisterschaftsfavoriten Wittenauer SC Concordia.

08.10.2017  SFC Stern 1900 II – Türkiyemspor II  2:0 (2:0)

Härtel – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista (30. Grätz) – Grundmann, Roth – Barth, Klatte (88. Kahlscheuer), Hartmann (19. Pogriebnaja) – Rehländer (62. Hartmann, 89. Zeller)

Tore: 1:0 (8.) Suni Hartmann nach Ecke von Johanna Barth; 2:0 (21.) Lea Roth nach Flanke von Alex Cuenca Bautista

SR: Andreas Herberger

Heute bestritten wir unser erstes Heimspiel und zu Gast war die Zweite von Türkiyemspor, gegen die wir bereits in der ersten Pokalrunde erfolgreich waren (2:1). Entsprechend selbstbewusst gingen wir in die Partie und konnten früh die Führung erzielen, nachdem der Ball nach einer Ecke von Johanna Barth erst ein wenig durch den Strafraum „flipperte“, bevor Suni Hartmann überlegt einnetzte. Wir kontrollierten weiterhin das Geschehen, bauten unseren Vorsprung durch Lea Roth aus, scheiterten mehrmals an der guten Torfrau und ließen die erste gegnerische Torchance erst kurz vor der Pause zu.

Die zweite Halbzeit begannen wir viel zu passiv und überließen Türkiyemspor das Heft des Handelns, was diese jedoch nicht nutzen konnten. Möglicherweise eine Folge unserer 120 kräftezehrenden Pokal-Minuten vom Mittwoch.

Als unsere Gegnerinnen nach etwa einer Stunde auf Dreierkette umstellten um mehr Offensivpower zu erreichen, wurden wir wieder stärker und kreierten Gelegenheiten zur vorzeitigen Entscheidung. Dies gelang uns leider nicht, da wir das Gehäuse einige Male knapp verfehlten, die Torfrau parierte oder der Ball, z. B. beim Schuss von Johanna Barth, den Querbalken touchierte (79.). Die Gäste hatten ihre gefährlichste Szene mit einem Freistoß, der knapp über unseren Kasten ging, mehr ließen wir nicht zu. Somit sorgte eine geschlossene Mannschaftsleistung für einen erfolgreichen Abschluss unserer englischen Woche mit 3 Spielen in 8 Tagen. Nächsten Sonntag spielen wir wieder zu Hause, Gegner um 16 Uhr ist dann der aktuelle Tabellenführer unserer Staffel, TSV Marienfelde 1897.

Pokal-Viertelfinale:

04.10.2017  Blau-Weiß Hohen Neuendorf II – SFC Stern 1900 II  6:5 n. E. (1:1, 1:1, 0:0)

Härtel – Ibrisevic (119. Zeller), L. Faulhaber, Schultz, Cuenca Bautista (104. Romanowski) – Fuchs, Schlanser – Barth (80. Pogriebnaja), Klatte, Roth – Thun

Tore: 0:1 (53.) Lea Roth nach Pass von Ursula Schlanser; 1:1 (87.) direkter Freistoß

Elfmeterschießen: 1:2 Malena Klatte; 2:2; Lea Roth schießt der Torfrau ans Knie; Toni Härtel pariert; 2:3 Danielle Thun; 3:3 (Toni war dran, aber zu scharf geschossen); 3:4 Ronja Schultz; 4:4 (Innenpfosten rein); 4:5 Yasmin Romanowski; 5:5 (Toni war dran, aber zu scharf geschossen); Toni Härtel verschießt; 6:5

Gelbe Karte: 35. Ursula Schlanser, Handspiel

Bes. Vorkommnis: 36. BW Hohen Neuendorf schießt Handelfmeter an den Pfosten

SR: Hendrik Hoppe

Das Wichtigste zuerst: Unser Team hat gegen den Berlin-Ligisten (spielt zwei Ligen über uns) ein großartiges Spiel abgeliefert, war körperlich präsent, lauffreudig und ließ auch den Ball gut laufen. Man kann auf unsere Mädels nur stolz sein und ein Klassenunterschied war wahrlich nicht zu erkennen.  

In einer intensiven Partie ließen beide Mannschaften nicht viel zu, so dass ein Elfmeterpfiff für die erste richtige Torchance sorgte. Ursula Schlanser bekam den Ball unglücklich an die Hand, doch die Gastgeberinnen konnten diese Gelegenheit nicht nutzen und setzten den Ball an den Pfosten. Somit ging es torlos zur Pause. Für die zweite Halbzeit wollten wir weiter kompakt stehen und weiter gut kombinieren, was uns kurz nach Wiederanpfiff perfekt gelang und mit unserer Führung belohnt wurde. Blau-Weiß wurde immer offensiver und leider gelang uns in dieser Phase nicht die Vorentscheidung. Stattdessen mussten wir kurz vor Spielende einen direkt verwandelten Freistoß hinnehmen und das bedeutete: Verlängerung!

In den 2x 15 Minuten war es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe und beide Teams ließen nur noch gelegentliche Freistöße zu (Hohen Neuendorf touchierte die Oberkante unserer Querlatte, 99. Minute und wir scheiterten mehrmals knapp durch Malena Klatte). In der 119. Minute gab es einen Riesenschock für uns. Aldijana Ibrisevic stürmt nach vorn, als ihr der Ball weggegrätscht wird. Dabei stürzt sie so unglücklich, dass sie zuerst vom Feld getragen und anschließend mit der Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Leider bestätigte sich dort der Verdacht des Schlüsselbeinbruchs und sie muss operiert werden. GUTE BESSERUNG, Aldi, wir hoffen, dass du schnell wieder gesund wirst!!!

Das folgende Elfmeterschießen ist dann auch immer etwas Glückssache, zumal Toni Härtel auch fast mehr als „nur“ einen gehalten hätte. Den Spielerinnen, die verschossen, machte niemand einen Vorwurf. Blau-Weiß feierte diesen Einzug ins Pokal-Halbfinale wie den Pokalsieg selbst, aber sie hätten sich auch nicht beklagen dürfen, wenn wir es stattdessen geschafft hätten. Jetzt heißt es regenerieren und am Sonntag unser erstes Heimspiel gegen Türkiyemspor II bestreiten.

01.10.2017  SV Adler – SFC Stern 1900 II  0:8 (0:3)

Härtel – Ibrisevic, L. Faulhaber, Schultz, Fuchs – Roth, Krömer – Pogriebnaja (63. Romanowski), Klatte, Widiger – Hartmann

Tore: 0:1 (14.) Juli Widiger nach Pass von Krissi Krömer; 0:2 (21.) Julia Pogriebnaja nach Zuspiel von Krissi Krömer; 0:3 (39.) Aldijana Ibrisevic nach Vorlage von Krissi Krömer; 0:4 (52.) Juli Widiger nach Assist von Laura Faulhaber; 0:5 (53.) Juli Widiger nach Pass von Malena Klatte; 0:6 (56.) Juli Widiger nach Flugball von Toni Härtel; 0:7 (76.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Malena Klatte; 0:8 (79.) Krissi Krömer, direkter Freistoß

SR: Björn Kojo Obeng-Gyan

Nachdem die Partie gegen Borussia Pankow II nicht stattfand (sie wechselten mit ihrem Team in die 7er Kleinfeld-Bezirksliga) ging es erst nach 3 Wochen in der Meisterschaft für uns weiter. Gegner war der derzeitige Inhaber der Roten Laterne unserer Staffel und mit 20minütiger Verspätung (ein 2. Herren Spiel hatte im Vorfeld zu spät begonnen) ging es los. In einem fairen Match hatten wir von Beginn an das Geschehen im Griff, benötigten jedoch etwa zehn Minuten, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. In den folgenden zehn Minuten trafen wir dann zweimal ins Netz und zweimal den Pfosten (11. Krissi Krömer und 18. Malena Klatte). Im Anschluss wurden wir mehrfach fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen oder scheiterten an der guten Adler-Torfrau, die ihrer Mannschaft über die gesamte Spieldauer hinweg eine höhere Niederlage ersparte. Somit erzielten wir nur einen weiteren Treffer im ersten Abschnitt. In der zweiten Hälfte gelang Juli Widiger ein lupenreiner Hattrick innerhalb von 4 Minuten und wir schalteten in der Folgezeit irgendwie etwas runter. Wir ließen die Gastgeberinnen, die niemals aufsteckten, etwas mehr spielen, jedoch ohne eine echte Torchance zuzulassen. In der Schlussviertelstunde wurden unsere Aktionen dann wieder etwas klarer und so klingelte es noch zwei Mal im gegnerischen Kasten. Für uns ein gelungener Auftakt in den Oktober, der uns mit 6 Pflichtspielen auf Trab halten wird. Mittwoch geht es im Pokal-Viertelfinale gegen den Verbandsligisten Blau-Weiß Hohen Neuendorf II, bevor wir uns am Sonntag mit Türkiyemspor II in der Meisterschaft messen dürfen.

10.09.2017  SC Borsigwalde II – SFC Stern 1900 II  0:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, L. Faulhaber, Schultz (67. Pogriebnaja), Fuchs – Friese, Pogriebnaja (22. Romanowski) – Roth, H. Hermel, Reimer – Ch. Hermel

Tor: 0:1 (48.) Lotti Hermel nach Pass von Alina Friese

Gelbe Karte: 83. Lotti Hermel, hält den Abstand zum Freistoß nicht ein

SR: Mehmet Kizilgül

Heute startete für uns die Punktspiel-Saison und wir konnten einen vollkommen verdienten Sieg einfahren. Dieser war zwar knapp, da wir einige gute Möglichkeiten liegen ließen, aber dennoch ungefährdet. Borsigwalde II spielte mit einigen Akteurinnen, die direkt vor unserer Partie schon für die Erste aufliefen und mit leichten Verwirrtaktiken, denn zum einen wurde eine Spielerin eingewechselt, die zunächst gar nicht auf dem abgeschlossenen Spielberichtsbogen stand (wurde lt. Unparteiischen kurz vor Spielbeginn nachgetragen) und nicht jede Akteurin trug die ihr offiziell zugewiesene Rückennummer. Bereits in der ersten Halbzeit mussten wir verletzungsbedingt wechseln, als „Gnom“ einen Ball aus Nahdistanz ins Gesicht geschossen bekam und mit blutender Nase (Stand jetzt scheint es ein Nasenbeinbruch zu sein) ausgetauscht werden musste, ließen, wie gesagt, gute Chancen liegen, hatten das Spiel aber im Griff. Daher mussten wir auch zur Pause keine taktischen Änderungen vornehmen und kurz nach Wiederanpfiff gingen wir folgerichtig in Führung. Die Gastgeberinnen versuchten es nun etwas körperbetonter, z.b. wurde Ronja Schultz heftig weggefegt (67.), so dass wir sie mit Brummschädel lieber austauschten. „Gnom“ stand wieder bereit und hatte Glück, dass sie kurz vor Schluss nicht durch die beidbeinig eingesprungene Borsigwalder Grätsche verletzt wurde (es gab Gelb). Ca. 20 Minuten vor Spielende hätten wir das Match entscheiden können, der Referee ließ erst Vorteil laufen und als Lotti Hermel schon mit mehreren Metern Vorsprung allein auf den gegnerischen Kasten zulief, pfiff er doch plötzlich einen Freistoß für uns. Der Auftakt ist gelungen, jetzt geht es im ersten Heimspiel gegen die Zweite von Borussia Pankow, die ihren Saisonstart zu neunt verloren.

Test: 30.08.2017  Hertha 03 (VL) – SFC Stern 1900 II  4:2 (2:2)

Grätz – Cuenca Bautista (46. Romanowski), Schultz, Fuchs, Schlanser (86. Cuenca Bautista) – Widiger, Romanowski (25. Ibrisevic) – H. Hermel, Schmitz, Barth (19. Pogriebnaja) – Ch. Hermel

Tore: 0:1 (2.) Lotti Hermel nach Zuspiel von Henni Hermel; 0:2 (24.) Lotti Hermel nach Pass von Hannah Schmitz; 1:2 (35.); 2:2 (39.); 3:2 (65.); 4:2 (90.)

Beim Testspiel am Mittwoch ging es gegen den Verbandsliga-Aufsteiger, wir testeten zum dritten Mal im dritten Spiel eine andere taktische Formation und mussten einige angeschlagene Spielerinnen einsetzen. Wir waren von Beginn an hellwach, spielten gut, kombinierten teilweise sehenswert und erarbeiteten uns vollkommen zu Recht einen Zwei-Tore-Vorsprung. Von den Gastgeberinnen kam bis dahin nicht viel und wie aus dem Nichts glichen sie noch vor der Pause aus. Dabei unterstützen wir mit individuellen Fehlern. Im zweiten Abschnitt war es wieder eine Partie auf Augenhöhe, allerdings mussten wir uns zweimal der großartigen Einzelleistung einer Zehlendorferin geschlagen geben. Hier trug unser Trainer Jens Freikowski seinen Teil dazu bei, da er aufgrund unserer Personalsituation bewusst auf bestimmte Umstellungen verzichtete, die diese Aktionen womöglich hätten verhindern können. Nach dem Abpfiff herrschte ein etwas komisches Gefühl vor, denn trotz der Niederlage hatten wir ein gutes Spiel gemacht. Also das positive mitnehmen und weiter arbeiten. Am Wochenende ist spielfrei und dann startet für uns die Bezirksliga mit einem Auswärtsmatch beim SC Borsigwalde II.

Polytan-Pokal-Qualifikation (Achtelfinale):

26.08.2017  Türkiyemspor II – SFC Stern 1900 II  1:2 (0:1)

Grätz – Cuenca Bautista, Schlanser, Thun, Roth – Pogriebnaja (76. Hartmann), H. Hermel, Schmitz, Barth – Ch. Hermel, Härtel (83. Romanowski)

Tore: 0:1 (43.) Hannah Schmitz nach Ballstafette über Toni Härtel und Lotti Hermel; 0:2 (73.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 1:2 (85.)

SR: Manfred Küßner

Heute startete unsere Pflichtspielrunde mit der „Qualifikation“ im Polytan-Pokal. Wieso es Qualifikation heißt, erschließt sich mir nicht so ganz, wenn sich von 14 teilnehmenden Mannschaften immerhin 12 in dieser Runde messen müssen. Oder stand vorher schon fest, dass die beiden Freilose zwingend an Berlin-Liga-Vertreter gehen müssen?  Egal, ich nenne es gemäß der Anzahl an Teams einfach „Achtelfinale“ und da trafen wir auf Türkiyemspor, denen wir auch im Bezirksliga-Alltag begegnen werden.
Wir begannen gut, ließen den Ball laufen und erspielten uns ein optisches Übergewicht, jedoch kam der finale Pass noch etwas zu ungenau oder wir zielten knapp daneben, wie z.B. beim Schuss von Toni Härtel, der hauchdünn über die Latte ging (33. Minute). Zwischendurch ließen wir die Gastgeberinnen mal zehn Minuten spielen, ohne dass daraus Gefahr für unser Tor entstand, zumal unsere gut aufgelegte Torfrau Rieke Grätz das wenige abfing, was an unserer neu formierten Defensive vorbei kam. Zum Ende des ersten Abschnitts wurden wir wieder besser und eine sehenswerte Kombination brachte die verdiente Pausenführung. In der zweiten Halbzeit agierten wir weiter, verpassten mehrere Flanken allerdings nur um Haaresbreite. Wir gaben aber nie auf, belohnten uns mit dem zweiten Treffer und hatten wieder Pech, als die gegnerische Torfrau einen Kopfball von Lotti Hermel gerade noch so abwehren kann und Lotti den Nachschuss aus spitzem Winkel an den Pfosten setzt (81.). Fünf Minuten vor Spielende markierte das Heimteam den Anschlusstreffer. Ein sehenswerter und unhaltbarer Freistoß, der aber auch dadurch ermöglicht wurde, dass wir nicht auf unseren Keeper hörten und eine Frau weniger als gefordert in die Mauer stellten. Unnötig. Türkiyem versuchte nun noch den Ausgleich zu erzielen, aber dieser Freistoß blieb die einzige echte Möglichkeit, die sie in 90 Minuten hatten. Von daher sind wir verdient ins Viertelfinale eingezogen.

Test: 20.08.2017  Frauenfußball-Club Berlin 2004 (LL) – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:1)

Grätz – Schlanser, Schultz, Fuchs, Böhmke – Kahlscheuer – Cuenca Bautista, Pogriebnaja, Barth – Ch. Hermel, Zeller

Tore: 0:1 (1.) Lotti Hermel nach Vorarbeit von Rieke Grätz; 1:1 (58.)

Am Sonntag trafen wir auf sonnigem Kunstrasen auf den Landesliga-Aufsteiger FFC Berlin. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen, Prüfungsvorbereitungen usw. bekamen wir für unser erstes Testspiel genau 11 Spielerinnen zusammen und so war schon vor dem Anpfiff klar, dass viel über den Willen gehen musste. Unser Team, bei dem Trainer Jens Freikowski manche Akteurin auf weniger gewohnter Position testete, erwischte einen Traumstart, als Lotti Hermel einen weiten Schlag von Torfrau Rieke Grätz erlaufen konnte und eiskalt einnetzte. Im weiteren Verlauf der Partie wurden wir aber immer unruhiger, spielten zu hektisch, wurden ungenau in unseren Aktionen. Somit machten wir den FFC stark, die aber zumeist im Abschluss ungefährlich waren und eigenartigerweise bei minimalstem Körperkontakt zu Boden stürzten. Und wenn doch mal ein Schuss auf unser Gehäuse kam, wurde er glänzend von Rieke Grätz pariert, die die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainiert hatte. Ab und an blitzte unser Können auf, doch oft fehlte der entscheidende Schritt um wirkliche Torgefahr zu kreieren. Zur zweiten Halbzeit wurde auf 6 Positionen verändert und die Heimmannschaft konnte nicht ganz unverdient ausgleichen. Danach merkte man sukzessive die unterschiedliche Anzahl von Trainingseinheiten unserer Spielerinnen, doch wir bissen uns durch, teilweise trotz Krämpfe. Fazit: Nicht unzufrieden, aber definitiv auch nicht zufrieden. Die jeweilige Aufstellung funktionierte nicht immer, aber diese Erkenntnis war wichtig und wir haben noch viel Arbeit vor uns. Für die Willensanstrengung bekommen die Spielerinnen 1 Bonusrunde geschenkt.

Nächstes Spiel ist der Pokal-Wettbewerb am Samstag, 26.08.2017 bei Türkiyemspor II (Anpfiff 16:45 Uhr).

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