So. 19.03.2017/Berlin-Liga/ 1. Herren / 21. Spieltag

SFC Stern 1900 - Füchse Berlin Reinickendorf 2:0 (0:0)

45 Minuten Spiel auf ein Tor: Dann wird der Fuchs-Riegel geknackt!

jubel hakan

Hakan Önal (erkennbar an den gelben Schuhen) wird von seinen Teamkollegen für sein wichtiges Tor zum 1:0 geherzt

 

Es war vor allem in den ersten 45 Minuten das sprichwörtliche Spiel auf ein Tor. Ein ums andere Mal rannten die Sterner gegen die vielbeinige Defensive der Füchse an. Die Gäste aus Reinickendorf verhielten sich im ersten Durchgang äußerst defensiv. Aber wer will ihnen das verdenken? Noch nicht aller Abstiegssorgen ledig konnten die Füchse zuletzt zwar wichtige Punkte aufs eigene Konto verbuchen, dennoch war die Strategie in Steglitz klar: Erst einmal den Mannschaftsbus vorm eigenen Tor parken und hoffen, dass auf der anderen Seite eine Ecke oder ein Freistoß ins Ziel findet.

Und in der Tat hätten die Füchse die Sterner zu Beginn des Spiels fast mit einem raffinierten Trick nach einer Ecke überrumpelt. Und was wäre gewesen, wenn?

Nun gut, die Sterner versuchten danach weiter emsig den Fuchs-Riegel zu knacken, allein die erfolgversprechenden Ansätze durch El-Rayan über links bzw. Freyer über rechts endeten entweder am Außenpfosten oder in den Armen von Füchse-Keeper Thielmann.

Erst kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte, mit 0:0 war es in die Pause gegangen, gelang Hakan Önal die erlösende 1:0 Führung. Vorausgegangen war eine schöne Kombination über die linke Angriffsseite der Sterner, bei der durch den zwar leicht grippe-geschwächten, aber trotzdem emsigen Dauerläufer Momo Froelian der Ball gefährlich vor das Füchsetor bugsiert wurde. Den Abpraller nutzte Önal eiskalt aus ca. 16 m, wo er frei zum Schuss kam (52.).

Seine Mannschaftskollegen dankten es ihm überschwänglich, das so wichtige, das Spiel öffnende Tor war gefallen. Und kurz danach hätte auch Dennis Freyer - die Füchse taten notgedrungen endlich auch etwas für die Offensive - allein vor Thielmann bereits mit dem zweiten Treffer die Vorentscheidung einleiten können. Doch er scheiterte zunächst. Dafür bediente er kurze Zeit später den in der Mitte frei gelaufenen Maurice Froelian mustergültig: Momo musste nur noch zum 2:0 einschieben (66.).

Auch nach dem 2:0 für die Hausherren versuchten die Füchse weiter, aber - wie sich am Ende zeigen sollte - leider zu spät ihr Glück nach vorne, einzig ein allerdings sehr stark getretener Freistoß kurz vor Schluss musste vom wenig beschäftigen Simon Slotta mit den Fingerspitzen an das Lattenkreuz gelenkt werden. Selbst dieser Anschlusstreffer wäre wohl zu spät gekommen, denn kurz danach war Schluss.

Am Ende war es also ein verdienter, wenig gefährdeter Sieg der Sterner, der bei konsequenter Chancenverwertung sicher auch noch ein bis zwei Tore höher hätte ausfallen können.

 

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