Sa. 17.06.2017/Berlin-Liga/ 1. Herren / 3. Spieltag

SFC Stern 1900 - SC Staaken 2:3 (1:2)

Paradox: Erste Heimniederlage der Rückrunde am letzten Spieltag findet gar nicht zu Hause statt! Melancholischer Abschied von Trainer Manuel Cornelius

 

 manu abschied

 Abschied in nachdenklicher Stimmung von Trainer Manu Cornelius (Mitte) nach der knappen Niederlage zum Saisonschluss. Die Personalsituation war so angespannt, dass Co-Trainer Robert Slotta (rechts) sogar noch einmal am Ende der Partie in der Abwehr aushelfen musste.

 

Schwieriger hätten die Rahmenbedingungen für das letzte Spiel von Trainer Cornelius als Verantwortlichem an der Seitenlinie kaum sein können, auch wenn die Partie sportlich gesehen keine wirkliche Bedeutung mehr hatte. Bekanntlich musste das letzte 'Heimspiel' in das nahegelegene Sochos-Gelände verlegt werden, da auf dem heimischen Sterner bereits der neue Belag verlegt wird.

Außerdem plagten (man muss sagen: wie schon fast die ganze Saison!) den scheidenden Trainer heute in seinem vorläufig letzten Spiel extreme Personalsorgen. Es fehlten u.a. die Dauerverletzten Woithe, El-Rayan, die Brüder Schrade, Kubik, zudem war zu allem Überdruß auch noch Abwehrchef Felsenberg aufgrund der fünften gelben Karte nicht spielberechtigt.

Zudem findet zur Stunde auch noch das so wichtige Nicht-Abstiegsspiel der 2.Männer statt, so dass auch Torwart Slotta dafür 'geschont' wurde. Stehling war noch nicht wieder in Berlin, denn die Partie wurde bekanntlich vor nicht allzu langer Zeit einen Tag vorverlegt. Beide Trainer standen sogar auf dem Spielberichtsbogen, und auch zwei U19 Spieler durften ran. Nicht, dass die Mannschaft zu wenige junge Spieler in ihren Reihen hätte, bekanntlich schlugen sich diese gerade in der Rückrunde, als es darauf ankam und eine sensationelle Punkteausbeute mit 9 Heimsiegen und nur einer Auswärtsniederlage eingefahren wurde, ganz vorzüglich! Also wurde die Mannschaft aufgrund der Personalnot noch einmal verjüngt.

Und die junge Truppe um Kapitän  Bastian Fischer (links im Bild) schlug sich wacker gegen den designierten Berliner Meister SC Staaken und hätte eigentlich vielleicht sogar ein Unentschieden verdient gehabt. Torhüter Marcel Kuhn von der Sterner U19 war an allen drei Toren 'unschuldig', Innenverteidiger Maximilian Pylla, ebenfalls von der U19 'geliehen', stand 'seinen Mann' im Abwehrzentrum.
Zweimal konnten die Sterner - dank Doppeltorschütze Hakan Önal - einen Rückstand ausgleichen, am Ende war der neue Berliner Meister dann doch ein Tor besser, und feierte am Schluss erwartungsgemäß und zufrieden.

Nun gilt es noch, dem Übungsleiter der 1.Männer, Manuel Cornelius für die tolle Arbeit der letzten sechs Jahre zu danken! Alles Gute Manu, und man sieht sich bestimmt bald wieder, möglicherweise sogar in der Berlin-Liga? Wir lassen uns überraschen ...

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