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Spielbericht

 Sa. 07.04.2018 15:00 Uhr/Sterner/1.Herren/Berlin-Liga/25.Spieltag

SFC Stern 1900 - Füchse Berlin Reinickendorf  1:1 (1:0)

Füchse freuen sich nach Defensivtaktik über entführten Punkt!

 freyer von ralf

Trotz einiger guter Gelegenheiten vermochte Torjäger Freyer den Schutzwall der Füchse nicht zu überwinden ... (Foto: Seedorff)

Während der ersten halben Stunde der Partie, kamen schon die schlimmsten Befürchtungen auf, dass nämlich die schon überwunden geglaubte Lethargie von Mahlsdorf an die Schildhornstraße weiter gewandert sei. Zur Entlastung: Es ist freilich nicht leicht, gegen einen so tief stehenden Gegner wie die abstiegsgefährdeten Füchse zu agieren. Doch schließlich nahm sich Simon Schrade nach einer guten halben Stunde Spielzeit ein Herz, tankte sich über rechts durch und passte nach innen, Foul an seinem Bruder Robert? Der Schiedsrichter ließ aber Vorteil gelten, denn der Ball gelangte zu Luca Rohr, der aus ca. 11m Füchse-Torhüter Steven Schultz keine Chance ließ. Fast schon ritualisiert: Der Sprint von Luca zu seinen besten Kumpels Lukas Rohana und Flo Medrane, zu diesem Zeitpunkt beide noch auf der Bank. Der Bann schien nach einer guten halben Stunde endlich gebrochen und die tief in der eigenen Hälfte verbuddelten Füchse mussten sich jetzt stärker am Spiel beteiligen.

So kamen die Mannschaften auch aus den Kabinen mit dem offensichtlichen Vorsatz, ernsthaft mit- bzw gegeneinander Fußball zu spielen. Andi Thurau hatte seine Sterner erneut zwangsläufig an mehreren Positionen umgebaut. Lukas Rohana, von der Grippe geschwächt, sollte erst kurz vor Schluss kommen, Marcel Miesner musste heute wegen der fünften gelben Karte von Anfang an pausieren. Immerhin war Höhne wieder im Team und rückte neben dem ebenfalls wieder an Bord befindlichen Kapitän Felsenberg in die Innenverteidigung.

Aber ausgerechnet Felse war es dann, dem kurz nach Wiederanpfiff ein Stockfehler passierte, was uns Normalsterblichen immerhin die Gewissheit und Beruhigung gibt, dass einem Routinier so etwas auch widerfahren kann. Schicksal von Torhütern und Verteidiger: Fehler werden meist ganz bitter bestraft. Philipp Trampusch bedankte sich und versenkte die Kugel unhaltbar (weil auch verdeckt) für Slotta im rechten unteren Eck. Leider war damit in der 58. Minute das ursprüngliche Unentschieden wieder hergestellt, was für die Füchse offenbar das Kommando sein sollte, sich wieder im eigenen Bau zu verbuddeln. Wie zu Beginn der Partie geriet das Spiel wieder zu einem auf ein einziges Tor, das der Füchse nämlich.

Angriffswelle nach Angriffswelle rollte nun auf das Tor von Steven Schultz zu, ab der 70. auch wieder mit Flo Medrane über rechts und Josh Lang über links, die auf Freyer durch zu stecken versuchten. Freyer hatte dann auch kurz vor Schluss die wohl beste Gelegenheit, und man kann ihm nicht wirklich einen Vorwurf machen, denn Schultz parierte im Eins gegen Eins einfach gut und verhinderte den erneuten Rückstand.

So bleibt den Sternern nur, den zwei verlorenen Punkte nach zu trauern, denn wieder einmal wäre ganz klar mehr drin gewesen, so war das eindeutige Gefühl am Ende. Die Füchse dürften sich über einen gewonnenen Punkt im Abstiegskampf gefreut haben.

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