DFB.net SpielPLUS

logo

DFB.Net SpielPLUS
Elektronischer
Spielbericht

12.11.2017 SFC Stern 1900 II – SV Sparta Lichtenberg II  Sparta verzichtet (6:0 Wertung)

Verletzungen und ein Magen-Darm-Virus sorgten kurzfristig dafür, dass unser Gegner keine Mannschaft zusammen bekam und sie somit ihre erste Saison-Niederlage am „grünen Tisch“ erlitten.

Wir wünschen gute Besserung!

Um Punkte geht es für unser Team wieder am Sonntag (19.11.) um 12 Uhr beim Tabellenvierten, 1.FFV Spandau.

29.10.2017 SFC Stern 1900 II – Lichtenberg 47 II  7:0 (2:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Rehländer, Roth (74. Pogriebnaja) – Barth (65. L. Faulhaber), Schmitz, Hartmann – Härtel (78. Hartlep)

Tore: 1:0 (29.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Line Rehländer; 2:0 (30.) Hannah Schmitz, nachdem die Torfrau zweimal gegen Toni Härtel parieren kann; 3:0 (50.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 4:0 (58.) Johanna Barth, drückt einen Lattentreffer von Toni Härtel über die Linie; 5:0 (73.) Hannah Schmitz nach sehenswerter Kombination über Toni Härtel und Lea Roth; 6:0 (79.) Laura Faulhaber nach Ecke von Line Rehländer; 7:0 (90.) Hannah Schmitz nach Pass von Susi Hartlep

Bes. Vorkommnis: 42. Toni Härtel schießt Elfmeter (Foul an Lea Roth) an die Latte.

Nach einem Punkt aus zwei Spielen wollten wir wieder einen Sieg einfahren und begannen entsprechend couragiert. Leider stand Toni Härtel bei ihrem Treffer (4. Minute) knapp im Abseits, so dass ihm zu Recht die Anerkennung verweigert wurde.  Im weiteren Verlauf ließen wir ein paar Chancen liegen, bevor wir uns mit einem Doppelpack belohnten. Anschließend vergaben wir weitere Möglichkeiten, so dass uns vor der Halbzeit nichts Zählbares mehr gelang.

In der zweiten Hälfte ließen wir nie in unseren Bemühungen nach und auch wenn wir nicht jede Gelegenheit nutzten, schraubten wir das Ergebnis Stück für Stück höher.

Schlussendlich ein vollkommen verdienter Sieg, der nur höher hätte ausfallen können/müssen.

Das nächste Punktspiel bestreiten wir wieder zu Hause. Am 12. November treffen wir auf das andere Lichtenberger Team, zu Gast um 16 Uhr ist dann Sparta Lichtenberg II.

22.10.2017  Wittenauer SC Concordia – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Grätz – Rehländer, Roth – Barth (65. Hartlep), Schmitz (18. Hartlep, 46. Schmitz), Hartmann – Pogriebnaja (83. Cuenca Bautista)

Tore: 0:1 (87.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Hannah Schmitz; 1:1 (90. + 2) Abseits

Gelbe Karte: 75. Line Rehländer (Foul)

Zu frühmorgendlicher Stunde machten wir uns auf den Weg nach Wittenau, um uns mit dem derzeitigen Tabellenzweiten zu messen. Sie gewannen ihre bisherigen drei Partien mit einer Tordifferenz von 23:2 und traten an mit einer Mischung aus Jugend (5 Spielerinnen der Jahrgänge 2000 und 2001) und Erfahrung (3 Spielerinnen Ü36, u.a. ehemals 1. und 2. Bundesliga, Spielertrainerin Liepack gewann z.B. mit Turbine Potsdam die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und den Vorläufer der UEFA-Champions League). Man kann verstehen, wieso sie von vielen als Meisterschaftsfavorit angesehen werden, auch wenn die Verantwortlichen einige verletzte Stammkräfte zu ersetzen hatten. Aber zum Spiel:
Concordia begann sehr körperbetont und grätschte uns das ein ums andere Mal einfach weg. Wir ließen uns jedoch davon nicht den Schneid abkaufen, auch wenn wir schon früh verletzungsbedingt wechseln mussten. Dank der guten Behandlung durch Betreuerin Rike Bohm konnte Hannah aber im zweiten Abschnitt wieder mitwirken. Dadurch kam, früher als geplant, Susi Hartlep nach 357 Tagen Verletzungspause zu ihrem ersten Saisoneinsatz. Schön, dass du wieder dabei bist!
Wir zeigten uns zur Vorwoche in allen Bereichen verbessert und wenn der Gegner doch mal durchkam, hatten wir in Ronja Faulhaber einen sicheren Rückhalt im Kasten. Mit zunehmender Spieldauer hielten wir auch körperlich besser dagegen und konnten bessere Offensivaktionen starten. Line Rehländer war hier zweimal im Pech, als ihr erster Schuss durch die Hände der Torfrau gleitet, aber leider nur an den Pfosten springt und ein weiterer Versuch wieder durch die Hände der Torfrau flutscht, jedoch ins Aus geht (38. und 40. Minute). So ging es torlos in die Pause.

Die zweite Hälfte wurde ebenso intensiv wie die ersten 45 Minuten geführt, es ging hin und her und auch wenn der Wittenauer SC ein Chancenplus hatte, hielt sich das Gefühl, dass wir es verdient hätten, hier zu punkten, zumal wir uns nie nur auf die Defensive beschränkten. Kurz vor Spielende gingen wir sogar in Führung und hätten beinahe den Dreier nach Steglitz entführen können, kassierten jedoch 20 Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit den Ausgleich. Eine scharfe Hereingabe sollte von einer Spielerin in Richtung unseres Tores gespitzelt werden. Trifft sie den Ball korrekt, rollt er harmlos in die Arme von Ronja. Verfehlt sie den Ball, würden wir ihn rausschlagen können. Doch sie fälscht ihn nur ab und eine andere Spielerin trifft. Diese stand zum Zeitpunkt der Weiterleitung aber bereits im Abseits! Leider übersah der ansonsten gute Unparteiische diese Ballberührung und somit blieb nur die Punkteteilung. Das Remis geht aber in Ordnung und so nehmen wir viel Positives aus diesem Match mit. Am Sonntag treffen wir auf die Zweite von Lichtenberg 47, Anpfiff auf dem Sterner ist 16 Uhr.

15.10.2017 SFC Stern 1900 II – TSV Mariendorf 1897  1:3 (0:2)

Härtel – Roth (46. Schmitz), L. Faulhaber (81. Thun), Rehländer, Schultz (14. Cuenca Bautista) – Schlanser, Klatte – Barth, Thun (62. Roth), Pogriebnaja (46. Grätz) – Hartmann

Tore: 0:1 (7.); 0:2 (40.); 0:3 (51.); 1:3 (60.) Johanna Barth, direkter Freistoß

Heute trafen wir auf den aktuellen Tabellenführer und mussten unsere erste Punktspielniederlage nach unserer schlechtesten Saisonleistung hinnehmen. Wir fanden nicht richtig in die Zweikämpfe, hatten über die gesamte Spielzeit eine überraschend hohe Fehlpassquote und machten zu viele einfache Fehler. Einer davon ließ uns früh in Rückstand gehen und der verletzungsbedingte Ausfall von Ronja Schultz tat uns auch nicht gut. Trotzdem spielten wir danach fast nur noch auf ein Tor, brachten aber das Runde nicht ins Eckige. Höhepunkt in dieser Phase war die 26. Minute, in der wir dreimal hintereinander die gegnerische Torfrau anschossen. Doch statt auszugleichen kassierten wir fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff den nächsten vermeidbaren Treffer. Zum zweiten Abschnitt mussten wir personell etwas umstellen und fingen das nächste Gegentor nach individuellem Fehler. Trotzdem gaben wir nicht auf und versuchten weiter nach vorn zu spielen. Ein tolles Freistoßtor von Johanna Barth ließ uns hoffen, zumal noch eine halbe Stunde zu spielen war. Doch auch wenn wir immer offensiver wurden, was dem Gegner einige Konter ermöglichte, unser „gebrauchter“ Tag blieb und somit war es unter dem Strich eine verdiente Niederlage.

Der Gästetrainer meinte nach dem Abpfiff, dass wir die erste Mannschaft waren, die ihnen alles abverlangte, daher war es umso ärgerlicher, dass wir nicht annähernd unsere übliche Leistung abrufen konnten. Am nächsten Sonntag geht es für uns weiter, wir spielen bereits um 11 Uhr beim verlustpunktfreien Meisterschaftsfavoriten Wittenauer SC Concordia.

08.10.2017  SFC Stern 1900 II – Türkiyemspor II  2:0 (2:0)

Härtel – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista (30. Grätz) – Grundmann, Roth – Barth, Klatte (88. Kahlscheuer), Hartmann (19. Pogriebnaja) – Rehländer (62. Hartmann, 89. Zeller)

Tore: 1:0 (8.) Suni Hartmann nach Ecke von Johanna Barth; 2:0 (21.) Lea Roth nach Flanke von Alex Cuenca Bautista

Heute bestritten wir unser erstes Heimspiel und zu Gast war die Zweite von Türkiyemspor, gegen die wir bereits in der ersten Pokalrunde erfolgreich waren (2:1). Entsprechend selbstbewusst gingen wir in die Partie und konnten früh die Führung erzielen, nachdem der Ball nach einer Ecke von Johanna Barth erst ein wenig durch den Strafraum „flipperte“, bevor Suni Hartmann überlegt einnetzte. Wir kontrollierten weiterhin das Geschehen, bauten unseren Vorsprung durch Lea Roth aus, scheiterten mehrmals an der guten Torfrau und ließen die erste gegnerische Torchance erst kurz vor der Pause zu.

Die zweite Halbzeit begannen wir viel zu passiv und überließen Türkiyemspor das Heft des Handelns, was diese jedoch nicht nutzen konnten. Möglicherweise eine Folge unserer 120 kräftezehrenden Pokal-Minuten vom Mittwoch.

Als unsere Gegnerinnen nach etwa einer Stunde auf Dreierkette umstellten um mehr Offensivpower zu erreichen, wurden wir wieder stärker und kreierten Gelegenheiten zur vorzeitigen Entscheidung. Dies gelang uns leider nicht, da wir das Gehäuse einige Male knapp verfehlten, die Torfrau parierte oder der Ball, z. B. beim Schuss von Johanna Barth, den Querbalken touchierte (79.). Die Gäste hatten ihre gefährlichste Szene mit einem Freistoß, der knapp über unseren Kasten ging, mehr ließen wir nicht zu. Somit sorgte eine geschlossene Mannschaftsleistung für einen erfolgreichen Abschluss unserer englischen Woche mit 3 Spielen in 8 Tagen. Nächsten Sonntag spielen wir wieder zu Hause, Gegner um 16 Uhr ist dann der aktuelle Tabellenführer unserer Staffel, TSV Marienfelde 1897.

Pokal-Viertelfinale:

04.10.2017  Blau-Weiß Hohen Neuendorf II – SFC Stern 1900 II  6:5 n. E. (1:1, 1:1, 0:0)

Härtel – Ibrisevic (119. Zeller), L. Faulhaber, Schultz, Cuenca Bautista (104. Romanowski) – Fuchs, Schlanser – Barth (80. Pogriebnaja), Klatte, Roth – Thun

Tore: 0:1 (53.) Lea Roth nach Pass von Ursula Schlanser; 1:1 (87.) direkter Freistoß

Elfmeterschießen: 1:2 Malena Klatte; 2:2; Lea Roth schießt der Torfrau ans Knie; Toni Härtel pariert; 2:3 Danielle Thun; 3:3 (Toni war dran, aber zu scharf geschossen); 3:4 Ronja Schultz; 4:4 (Innenpfosten rein); 4:5 Yasmin Romanowski; 5:5 (Toni war dran, aber zu scharf geschossen); Toni Härtel verschießt; 6:5

Gelbe Karte: 35. Ursula Schlanser, Handspiel

Bes. Vorkommnis: 36. BW Hohen Neuendorf schießt Handelfmeter an den Pfosten

Das Wichtigste zuerst: Unser Team hat gegen den Berlin-Ligisten (spielt zwei Ligen über uns) ein großartiges Spiel abgeliefert, war körperlich präsent, lauffreudig und ließ auch den Ball gut laufen. Man kann auf unsere Mädels nur stolz sein und ein Klassenunterschied war wahrlich nicht zu erkennen.  

In einer intensiven Partie ließen beide Mannschaften nicht viel zu, so dass ein Elfmeterpfiff für die erste richtige Torchance sorgte. Ursula Schlanser bekam den Ball unglücklich an die Hand, doch die Gastgeberinnen konnten diese Gelegenheit nicht nutzen und setzten den Ball an den Pfosten. Somit ging es torlos zur Pause. Für die zweite Halbzeit wollten wir weiter kompakt stehen und weiter gut kombinieren, was uns kurz nach Wiederanpfiff perfekt gelang und mit unserer Führung belohnt wurde. Blau-Weiß wurde immer offensiver und leider gelang uns in dieser Phase nicht die Vorentscheidung. Stattdessen mussten wir kurz vor Spielende einen direkt verwandelten Freistoß hinnehmen und das bedeutete: Verlängerung!

In den 2x 15 Minuten war es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe und beide Teams ließen nur noch gelegentliche Freistöße zu (Hohen Neuendorf touchierte die Oberkante unserer Querlatte, 99. Minute und wir scheiterten mehrmals knapp durch Malena Klatte). In der 119. Minute gab es einen Riesenschock für uns. Aldijana Ibrisevic stürmt nach vorn, als ihr der Ball weggegrätscht wird. Dabei stürzt sie so unglücklich, dass sie zuerst vom Feld getragen und anschließend mit der Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Leider bestätigte sich dort der Verdacht des Schlüsselbeinbruchs und sie muss operiert werden. GUTE BESSERUNG, Aldi, wir hoffen, dass du schnell wieder gesund wirst!!!

Das folgende Elfmeterschießen ist dann auch immer etwas Glückssache, zumal Toni Härtel auch fast mehr als „nur“ einen gehalten hätte. Den Spielerinnen, die verschossen, machte niemand einen Vorwurf. Blau-Weiß feierte diesen Einzug ins Pokal-Halbfinale wie den Pokalsieg selbst, aber sie hätten  sich auch nicht beklagen dürfen, wenn wir es stattdessen geschafft hätten. Jetzt heißt es regenerieren und am Sonntag unser erstes Heimspiel gegen Türkiyemspor II bestreiten.

01.10.2017  SV Adler – SFC Stern 1900 II  0:8 (0:3)

Härtel – Ibrisevic, L. Faulhaber, Schultz, Fuchs – Roth, Krömer – Pogriebnaja (63. Romanowski), Klatte, Widiger – Hartmann

Tore: 0:1 (14.) Juli Widiger nach Pass von Krissi Krömer; 0:2 (21.) Julia Pogriebnaja nach Zuspiel von Krissi Krömer; 0:3 (39.) Aldijana Ibrisevic nach Vorlage von Krissi Krömer; 0:4 (52.) Juli Widiger nach Assist von Laura Faulhaber; 0:5 (53.) Juli Widiger nach Pass von Malena Klatte; 0:6 (56.) Juli Widiger nach Flugball von Toni Härtel; 0:7 (76.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Malena Klatte; 0:8 (79.) Krissi Krömer, direkter Freistoß

Nachdem die Partie gegen Borussia Pankow II nicht stattfand (sie wechselten mit ihrem Team in die 7er Kleinfeld-Bezirksliga) ging es erst nach 3 Wochen in der Meisterschaft für uns weiter. Gegner war der derzeitige Inhaber der Roten Laterne unserer Staffel und mit 20minütiger Verspätung (ein 2. Herren Spiel hatte im Vorfeld zu spät begonnen) ging es los. In einem fairen Match hatten wir von Beginn an das Geschehen im Griff, benötigten jedoch etwa zehn Minuten, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. In den folgenden zehn Minuten trafen wir dann zweimal ins Netz und zweimal den Pfosten (11. Krissi Krömer und 18. Malena Klatte). Im Anschluss wurden wir mehrfach fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen oder scheiterten an der guten Adler-Torfrau, die ihrer Mannschaft über die gesamte Spieldauer hinweg eine höhere Niederlage ersparte. Somit erzielten wir nur einen weiteren Treffer im ersten Abschnitt. In der zweiten Hälfte gelang Juli Widiger ein lupenreiner Hattrick innerhalb von 4 Minuten und wir schalteten in der Folgezeit irgendwie etwas runter. Wir ließen die Gastgeberinnen, die niemals aufsteckten, etwas mehr spielen, jedoch ohne eine echte Torchance zuzulassen. In der Schlussviertelstunde wurden unsere Aktionen dann wieder etwas klarer und so klingelte es noch zwei Mal im gegnerischen Kasten. Für uns ein gelungener Auftakt in den Oktober, der uns mit 6 Pflichtspielen auf Trab halten wird. Mittwoch geht es im Pokal-Viertelfinale gegen den Verbandsligisten Blau-Weiß Hohen Neuendorf II, bevor wir uns am Sonntag mit Türkiyemspor II in der Meisterschaft messen dürfen.

10.09.2017  SC Borsigwalde II – SFC Stern 1900 II  0:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, L. Faulhaber, Schultz (67. Pogriebnaja), Fuchs – Friese, Pogriebnaja (22. Romanowski) – Roth, H. Hermel, Reimer – Ch. Hermel

Tor: 0:1 (48.) Lotti Hermel nach Pass von Alina Friese

Gelbe Karte: 83. Lotti Hermel, hält den Abstand zum Freistoß nicht ein

Heute startete für uns die Punktspiel-Saison und wir konnten einen vollkommen verdienten Sieg einfahren. Dieser war zwar knapp, da wir einige gute Möglichkeiten liegen ließen, aber dennoch ungefährdet. Borsigwalde II spielte mit einigen Akteurinnen, die direkt vor unserer Partie schon für die Erste aufliefen und mit leichten Verwirrtaktiken, denn zum einen wurde eine Spielerin eingewechselt, die zunächst gar nicht auf dem abgeschlossenen Spielberichtsbogen stand (wurde lt. Unparteiischen kurz vor Spielbeginn nachgetragen) und nicht jede Akteurin trug die ihr offiziell zugewiesene Rückennummer. Bereits in der ersten Halbzeit mussten wir verletzungsbedingt wechseln, als „Gnom“ einen Ball aus Nahdistanz ins Gesicht geschossen bekam und mit blutender Nase (Stand jetzt scheint es ein Nasenbeinbruch zu sein) ausgetauscht werden musste, ließen, wie gesagt, gute Chancen liegen, hatten das Spiel aber im Griff. Daher mussten wir auch zur Pause keine taktischen Änderungen vornehmen und kurz nach Wiederanpfiff gingen wir folgerichtig in Führung. Die Gastgeberinnen versuchten es nun etwas körperbetonter, z.b. wurde Ronja Schultz heftig weggefegt (67.), so dass wir sie mit Brummschädel lieber austauschten. „Gnom“ stand wieder bereit und hatte Glück, dass sie kurz vor Schluss nicht durch die beidbeinig eingesprungene Borsigwalder Grätsche verletzt wurde (es gab Gelb). Ca. 20 Minuten vor Spielende hätten wir das Match entscheiden können, der Referee ließ erst Vorteil laufen und als Lotti Hermel schon mit mehreren Metern Vorsprung allein auf den gegnerischen Kasten zulief, pfiff er doch plötzlich einen Freistoß für uns. Der Auftakt ist gelungen, jetzt geht es im ersten Heimspiel gegen die Zweite von Borussia Pankow, die ihren Saisonstart zu neunt verloren.

Test: 30.08.2017  Hertha 03 (VL) – SFC Stern 1900 II  4:2 (2:2)

Grätz – Cuenca Bautista (46. Romanowski), Schultz, Fuchs, Schlanser (86. Cuenca Bautista) – Widiger, Romanowski (25. Ibrisevic) – H. Hermel, Schmitz, Barth (19. Pogriebnaja) – Ch. Hermel

Tore: 0:1 (2.) Lotti Hermel nach Zuspiel von Henni Hermel; 0:2 (24.) Lotti Hermel nach Pass von Hannah Schmitz; 1:2 (35.); 2:2 (39.); 3:2 (65.); 4:2 (90.)

Beim Testspiel am Mittwoch ging es gegen den Verbandsliga-Aufsteiger, wir testeten zum dritten Mal im dritten Spiel eine andere taktische Formation und mussten einige angeschlagene Spielerinnen einsetzen. Wir waren von Beginn an hellwach, spielten gut, kombinierten teilweise sehenswert und erarbeiteten uns vollkommen zu Recht einen Zwei-Tore-Vorsprung. Von den Gastgeberinnen kam bis dahin nicht viel und wie aus dem Nichts glichen sie noch vor der Pause aus. Dabei unterstützen wir mit individuellen Fehlern. Im zweiten Abschnitt war es wieder eine Partie auf Augenhöhe, allerdings mussten wir uns zweimal der großartigen Einzelleistung einer Zehlendorferin geschlagen geben. Hier trug unser Trainer Jens Freikowski seinen Teil dazu bei, da er aufgrund unserer Personalsituation bewusst auf bestimmte Umstellungen verzichtete, die diese Aktionen womöglich hätten verhindern können. Nach dem Abpfiff herrschte ein etwas komisches Gefühl vor, denn trotz der Niederlage hatten wir ein gutes Spiel gemacht. Also das positive mitnehmen und weiter arbeiten. Am Wochenende ist spielfrei und dann startet für uns die Bezirksliga mit einem Auswärtsmatch beim SC Borsigwalde II.

Polytan-Pokal-Qualifikation (Achtelfinale):

26.08.2017  Türkiyemspor II – SFC Stern 1900 II  1:2 (0:1)

Grätz – Cuenca Bautista, Schlanser, Thun, Roth – Pogriebnaja (76. Hartmann), H. Hermel, Schmitz, Barth – Ch. Hermel, Härtel (83. Romanowski)

Tore: 0:1 (43.) Hannah Schmitz nach Ballstafette über Toni Härtel und Lotti Hermel; 0:2 (73.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 1:2 (85.)

Heute startete unsere Pflichtspielrunde mit der „Qualifikation“ im Polytan-Pokal. Wieso es Qualifikation heißt, erschließt sich mir nicht so ganz, wenn sich von 14 teilnehmenden Mannschaften immerhin 12 in dieser Runde messen müssen. Oder stand vorher schon fest, dass die beiden Freilose zwingend an Berlin-Liga-Vertreter gehen müssen?  Egal, ich nenne es gemäß der Anzahl an Teams einfach „Achtelfinale“ und da trafen wir auf Türkiyemspor, denen wir auch im Bezirksliga-Alltag begegnen werden.
Wir begannen gut, ließen den Ball laufen und erspielten uns ein optisches Übergewicht, jedoch kam der finale Pass noch etwas zu ungenau oder wir zielten knapp daneben, wie z.B. beim Schuss von Toni Härtel, der hauchdünn über die Latte ging (33. Minute). Zwischendurch ließen wir die Gastgeberinnen mal zehn Minuten spielen, ohne dass daraus Gefahr für unser Tor entstand, zumal unsere gut aufgelegte Torfrau Rieke Grätz das wenige abfing, was an unserer neu formierten Defensive vorbei kam. Zum Ende des ersten Abschnitts wurden wir wieder besser und eine sehenswerte Kombination brachte die verdiente Pausenführung. In der zweiten Halbzeit agierten wir weiter, verpassten mehrere Flanken allerdings nur um Haaresbreite. Wir gaben aber nie auf, belohnten uns mit dem zweiten Treffer und hatten wieder Pech, als die gegnerische Torfrau einen Kopfball von Lotti Hermel gerade noch so abwehren kann und Lotti den Nachschuss aus spitzem Winkel an den Pfosten setzt (81.). Fünf Minuten vor Spielende markierte das Heimteam den Anschlusstreffer. Ein sehenswerter und unhaltbarer Freistoß, der aber auch dadurch ermöglicht wurde, dass wir nicht auf unseren Keeper hörten und eine Frau weniger als gefordert in die Mauer stellten. Unnötig. Türkiyem versuchte nun noch den Ausgleich zu erzielen, aber dieser Freistoß blieb die einzige echte Möglichkeit, die sie in 90 Minuten hatten. Von daher sind wir verdient ins Viertelfinale eingezogen.

Test: 20.08.2017  Frauenfußball-Club Berlin 2004 (LL) – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:1)

Grätz – Schlanser, Schultz, Fuchs, Böhmke – Kahlscheuer – Cuenca Bautista, Pogriebnaja, Barth – Ch. Hermel, Zeller

Tore: 0:1 (1.) Lotti Hermel nach Vorarbeit von Rieke Grätz; 1:1 (58.)

Am Sonntag trafen wir auf sonnigem Kunstrasen auf den Landesliga-Aufsteiger FFC Berlin. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen, Prüfungsvorbereitungen usw. bekamen wir für unser erstes Testspiel genau 11 Spielerinnen zusammen und so war schon vor dem Anpfiff klar, dass viel über den Willen gehen musste. Unser Team, bei dem Trainer Jens Freikowski manche Akteurin auf weniger gewohnter Position testete, erwischte einen Traumstart, als Lotti Hermel einen weiten Schlag von Torfrau Rieke Grätz erlaufen konnte und eiskalt einnetzte. Im weiteren Verlauf der Partie wurden wir aber immer unruhiger, spielten zu hektisch, wurden ungenau in unseren Aktionen. Somit machten wir den FFC stark, die aber zumeist im Abschluss ungefährlich waren und eigenartigerweise bei minimalstem Körperkontakt zu Boden stürzten. Und wenn doch mal ein Schuss auf unser Gehäuse kam, wurde er glänzend von Rieke Grätz pariert, die die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainiert hatte. Ab und an blitzte unser Können auf, doch oft fehlte der entscheidende Schritt um wirkliche Torgefahr zu kreieren. Zur zweiten Halbzeit wurde auf 6 Positionen verändert und die Heimmannschaft konnte nicht ganz unverdient ausgleichen. Danach merkte man sukzessive die unterschiedliche Anzahl von Trainingseinheiten unserer Spielerinnen, doch wir bissen uns durch, teilweise trotz Krämpfe. Fazit: Nicht unzufrieden, aber definitiv auch nicht zufrieden. Die jeweilige Aufstellung funktionierte nicht immer, aber diese Erkenntnis war wichtig und wir haben noch viel Arbeit vor uns. Für die Willensanstrengung bekommen die Spielerinnen 1 Bonusrunde geschenkt.

Nächstes Spiel ist der Pokal-Wettbewerb am Samstag, 26.08.2017 bei Türkiyemspor II (Anpfiff 16:45 Uhr).

Tabelle 2.Frauen

... lade FuPa Widget ...
Steglitzer FC Stern 1900 II auf FuPa