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Spielbericht

So, 08.10.2017

SFC Stern 1900 gg. Berliner TSC --> 4:0

 

Endlich. Das erste Heimspiel.

 

Lausiges Wetter auf dem geliebten Sterner, aber die Mädels waren von Anfang an hellwach und haben sich gut aufgewärmt. Als Gegner hatten wir den Berliner TSC zu Gast, der wie wir bisher noch ohne einen Punkt im unteren Tabellendrittel zu finden war. Wir waren im höchsten Maße motiviert, unsere ersten drei Punkte einzufahren. Der Gegner allerdings auch und die taktische Ausrichtung war klar... Den Ball und den Gegner kontrollieren, hinten sicher stehen und schnell nach vorne spielen. Dies gelang uns von Anfang an außergewöhnlich gut, wir hatten mehr Spielanteile und waren sicherer in der Defensive und im Spielaufbau als in den vorangegangenen Spielen. Allerdings kam auch der TSC zu seinen Chancen. Doch im Gegenzug setzten wir immer wieder konsequent unsere Schnelligkeit im Spiel nach vorne ein. Was leider noch nicht ganz greift, ist das Verständnis gestaffelt nach vorne zu agieren, wenn wir beispielweise über die Außen durchbrechen. Das Umschaltspiel klappt hier noch nicht so wie angestrebt und so standen im Verlauf des Spiels das eine ums andere Mal die Außen alleine auf weiter Flur und der Rest der Offensivabteilung trabte gemächlich hinterher.

 

Dennoch waren wir die spielbestimmende Mannschaft und in Minute 10 erzielte Zoe durch ein gutes Zusammenspiel mit Fine das erste Tor. Unser erstes Heimtor. Yes. Danach hatten wir die anfängliche Aufregung abgelegt, da wir unter keinen Umständen in Rückstand geraten wollten und erspielten uns Torchance um Torchance. Wir gingen zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich sträflich mit unseren Torchancen um, allerdings ist anzumerken, dass der eine oder andere Angriff besser hätte ausgespielt werden können, da sich der Gegner mit unserem variablen Spiel sichtlich schwer tat. Wir hatten gute Möglichkeiten durch Sophia und Fine, die sich über Außen sehr gut durchsetzten. Auch Deborah spielte sich immer wieder energisch nach vorne durch und suchte den Abschluss. Es war schließlich Mia, die in einer von der TSC-Torhüterin eigentlich geklärten Situation nachsetzte und aus kurzer Distanz einnetzte. 2:0 in Minute 20 und wir machten weiter Druck. Doreen hatte das Mittelfeld unter Kontrolle und spielte kluge Pässe. Unsere Abwehr stand gut, stellte immer wieder die Räume zu und hatte die Sturmspitze vom TSC zu jeder Zeit im Griff. Wir hatten nach dem 2:0 gute und auch gefährliche Torchancen. Jedoch war es wiederum Zoe, die einen Schnitzer der linken Abwehrseite vom TSC ausnutzte und der Torhüterin mit ihrem Flachschuss zum 3:0 keine Chance ließ. Wir hatten anschließend noch eine Ecke, die nichts einbrachte. Halbzeit!

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahmen wir etwas das Tempo raus, was aber auf unsere Spielkontrolle keinen spürbar negativen Einfluss hatte. In Minute 38 erzielte Doreen mit einem knackigen Schuss aus halbrechter Position das 4:0. Die Torhüterin hatte zwar noch die Finger am Ball, aber der Ball war zu satt getroffen. Wir waren zu dem Zeitpunkt der sichere Sieger, aber ließen im Anschluss leider auch gute Chancen liegen, wie in Minute 52, als Zoe die Abwehr im Strafraum schwindlig spielt und sich den Ball nochmal auf den rechten Fuß legt und der heranpreschenden und abtauchenden TSC-Torhüterin den Ball mit voller Wucht auf den Körper ballert. Danach war das Spiel kurz unterbrochen, aber die Torhüterin des TSC konnte glücklicherweise weiterspielen. Eine unglaubliche Aktion, um das eigentlich sichere 5:0 abzuwehren. Super Einsatz. Muss man anerkennen. Danach passierte bis zum Abpfiff nicht mehr viel.

 

Wir steigern uns von Spiel zu Spiel. Das Spiel über die einzelnen Positionen klappt immer besser und wir können auch in hektischen Momenten die Ruhe bewahren. Allerdings spielen wir gute Torchancen oftmals zu hektisch und ohne Übersicht. Klar, wir hätten in diesem Spiel gut was für das Torverhältnis machen können. Aber hier geht es darum, in Spielen mit weitaus weniger Torchancen die Angriffe sicher auszuspielen und so wenig wie möglich "liegen zu lassen". Bisher haben wir in jedem Spiel getroffen. Das stimmt zuversichtlich.