Der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann sowie Herr Stepahn Standfuß, der Sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Herr Michael MCLaughin berichten dankenswerterweise ausführlich, dass der Deutsche Bundestag hat eine entsprechende Lockerung der Lärmschutzverordnung am 26.01.2017 beschlossen hat. Die Verordnung würde drei Monate nach einem Bundesratbeschluss in Kraft treten, wenn der Bundesrat zustimmt, was (Anm. BF) noch nicht ganz gesichert ist. Auf Sportplätzen ist künftig mehr und länger Lärm erlaubt: Der Bundestag billigte eine Lockerung der Lärmschutzverordnung für Sportanlagen, mit der künftig ein höherer Geräuschpegel am Abend sowie in den Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen erlaubt sein wird. Die Koalition stimmte für die Neuerung, die Opposition enthielt sich. Die Richtwerte für die abendlichen Ruhezeiten von 20 - 22 Uhr sowie für die an Sonn- und Feiertagen zwischen 13.00 und 15.00 Uhr geltenden Ruhezeiten werden dafür um fünf Dezibel erhöht. Damit gelten für diese Zeiten die gleichen Richtwerte wie bisher tagsüber außerhalb der Ruhezeiten. Ds ist die Theorie. Um das in die Praxis umzusetzen, müßte man "nur noch" flexiblere Dienstzeiten mit seinen Platzwarten vereinbaren, dann könnte die Nutzungszeiten der erwachsenen Sportler auch auf 22:00 statt 21:30 Uhr verlängert werden, da der Kindersport durch die Schulpolitik des Senats sich sogar um mind. eine Stunde nach hinten verzögert hat. Altanlagen wie der Sportplatz Schildhornstr., erhalten zusätzliche Rechtsicherheiten. Durch die jahrelang vom Sportamt/BZA unterlassene Erweiterung der Anlage Schildhornstr. mit einem möglchen zusätzlichen Spielfeld (Vorwand wie immer: "Es fehlen Mittel"), könnte der der Altanlagenbonus nach einer Erweiterung verloren gehen. Das alles wusste man im Zehlendorfer Rathaus, trotzdem zog man andere Projekte vor, wie z.B. den 10. Platz an der Onkel-Tom-Str. und dort auch die nichtsbringende "Sonnenschutzüberdachung", das Flutlicht im Zehlendorfer Stadion, obwohl der Rasenplatz auch dort nur max. 12 Stunden in der Woche genutzt genutzt werden darf, weil die Rasen-Pflegeeinheiten aus Kostengründen auf ein Minumum eingeschränkt werden. Für den Trainigsbetrieb der Leichatlethen hätte auch eine Flutlichtnummer kleiner ausgereicht bzw. hätte man die später bauen können, wenn andere sinnvollere Projekte, die auch mit der immer schneller wachsenden Stadt Berlin und seiner heranrückenden Wohnbebauung  zusammenhängen, politisch abgearbeitet worden wären. Hier nur noch einmal ein Vergleich: Der Staat zahlt zwar für jeden Besucher der Deutschen Oper 180 Euro (Staatsoper sogar 257 Euro!), für jeden Fußballer aber nur 3-5 Euro, die teuerste Sportart Schwimmen verursacht einen staatlichen Zuschuss von nur 8 Euro pro Besucher der Bäderbetriebe. Worüber also reden eigentlich die Politker und Amtsleiter in ihren Sonntagsreden?